Amin Younes

Amin Younes hat bei Eintracht Frankfurt keine Zukunft mehr. Zwei Mal war er so gut wie weg. Doch beide Wechsel platzten im letzten Augenblick. Klappt es jetzt beim dritten Mal?

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Amin Younes vor Wechsel?

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"Aller guten Dinge sind drei", ist eine deutsche Redewendung, die vermutlich aus dem Mittelalter stammt. Vielleicht trifft sie auch auf den Eintracht-Leihspieler Amin Younes zu, der nach zahlreichen Eskapaden keine Zukunft mehr in Frankfurt hat. Zwei Mal war der 28-jährige Deutsch-Libanese schon auf dem Absprung zu einem anderen Klub, zwei Mal ging es am Ende schief: Im vergangenen Sommer beim angepeilten Wechsel zum saudischen Verein Al-Shabab Riad, Anfang Januar beim angedachten Transfer zum türkischen Klub Sivasspor. Jetzt - beim dritten Versuch - soll es endlich klappen.

Der Abschied von Amin Younes rückt nach Informationen der Frankfurter Rundschau - wieder mal - näher. Demnach arbeite die Eintracht an den "letzten Details einer Auflösung des bis 30. Juni dieses Jahres datierten Leihvertrages". Ziel soll diesmal wieder ein Verein im arabischen Raum sein. Welcher, ist aktuell nicht bekannt. Fix ist noch nichts. Der aufnehmende Klub muss erst sein Ok geben, die Eintracht-Verantwortlichen sind gewissermaßen nur Zuschauer. Dementsprechend wollte sich Sportvorstand Markus Krösche aktuell auch nicht äußern.

Rechtehalter SSC Neapel will Verkauf

Ein weiteres Leihgeschäft kommt für den ausleihenden Verein SSC Neapel in Sachen Younes nicht in Betracht. Daran scheiterte kürzlich schon der Wechsel zu Sivasspor. Der aufnehmende Klub - mutmaßlich im arabischen Raum - müsste den Mittelfeldspieler also kaufen. Younes' Vertrag in Neapel läuft immerhin noch bis zum Sommer 2023.

Für Eintracht Frankfurt wäre der Transfer von Younes das Ende einer äußerst hoffnungsvoll begonnenen und letztlich für alle Beteiligten äußerst nervenaufreibend endenden Zusammenarbeit. Sportvorstand Markus Krösche hätte nichts lieber, als dass er die Personalie endlich vom Tisch bekommt.

Zum einen, weil das Thema immer und immer wieder über der Eintracht schwebt. Zum anderen, weil dann Geld für andere sportliche Projekte zur Verfügung stünde: Das Jahresgehalt von Younes bei der Eintracht soll bei rund zwei Millionen Euro liegen.