Oliver Glasner Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt kann sich bereits am Donnerstag für das Achtelfinale der Europa League qualifizieren. Für die Hessen in mehrerer Hinsicht wichtiger Schritt. Aber Trainer Oliver Glasner bleibt dennoch entspannt.

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Oliver Glasner und Erik Durm im Training von Eintracht Frankfurt
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Es hätte eine Menge Vorteile, dieser vorzeitige Einzug ins Achtelfinale der Europa League. Mit einem Sieg am Donnerstag gegen Royal Antwerpen (ab 21 Uhr im Audio-Livestream bei hr-iNFO) wäre Eintracht Frankfurt bereits unter den letzten 16 des Wettbewerbs. Was bedeuten würde: sicher eingenommenes Geld, weniger Spiele, erhöhtes Selbstvertrauen. Keine Kleinigkeiten. Eintracht-Coach Oliver Glasner bleibt dennoch tiefenentspannt vor der Partie.

Gründe dafür gibt's in Hessen gerade einige. Die Frankfurter kommen so langsam endlich ins Rollen, haben in Freiburg in der Bundesliga am Wochenende ein Ausrufezeichen gesetzt - das erste Mal kämpferisch UND spielerisch. Hinzu kommt, dass die Eintracht in der Europa League bislang in mehreren Spielen überzeugen konnte. Alles Gründe für hessische Gelassenheit vor der Partie. Vieles geht gerade ein wenig leichter von der Hand. Frei nach dem Motto: Druck? Welcher Druck?

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zum hr-inforadio.de Livestream Live am Donnerstag, 21 Uhr: Eintracht Frankfurt gegen Royal Antwerpen

Das Logo von Eintracht Frankfurt neben dem von Royal Antwerpen
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Glasner: "Wir sind in einer guten Verfassung"

"Ich empfinde das morgige Spiel mit dem geringsten Druck. Ich freue mich auf eine coole Europa-Nacht in Frankfurt. Wir sind in einer guten Verfassung", betonte Glasner daher auch auf der Pressekonferenz vor der Partie. Die Stimmung ist eine andere im Stadtwald, das ist förmlich spürbar. Klar, noch läuft weiterhin nicht alles rund, Trübsal muss bei der Eintracht aber auch nicht mehr geblasen werden.

"Wir wollen die Spielfreude mitnehmen", erklärte Glasner daher auch mit Blick auf die vergangenen Begegnungen. "Meine Spieler müssen nicht mehr so viel nachdenken. Das ist das Selbstvertrauen, das du dir nur mit Siegen holen kannst." Freiburg, Fürth, Piräus - drei Spiele, drei Extra-Portionen Brustlöser. "Die Ausgangslage ist deutlich angenehmer", erklärte auch Mittelfeld-Abräumer Sebastian Rode, der gegen Antwerpen im Kader stehen wird.

Antwerpen soll nicht unterschätzt werden

Gegen die Belgier soll das direkt so weitergehen, wenn man die Eintracht-Verantwortlichen fragt. "Wir wollen morgen den Sack zumachen. Auf Position eins zu überwintern, ist das große Ziel", so Glasner, der den Gegner aber keinesfalls unterschätzen möchte: "Antwerpen hat uns im Hinspiel das Leben richtig schwer gemacht. Das wird eine schwierige Aufgabe."

Die hessische Marschrichtung daher: "Wir brauchen die gleiche Konzentration und den gleichen Auftritt wie in den vergangenen Spielen." Glasner, der nur auf Martin Hinteregger verzichten muss, dürfte damit besonders die Partie in Freiburg meinen.

Bald noch bessere Stimmung?

Und setzt seine Mannschaft diese Aufforderung um, steht einem hessischen Achtelfinal-Einzug eigentlich nichts mehr im Wege. Die Stimmung bei Eintracht Frankfurt dürfte in diesem Fall dann sogar noch einmal ein bisschen besser werden.

So könnte die Eintracht spielen:

Die voraussichtliche Aufstellung.
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