Filip Kostic Eintracht Frankfurt

In der Bundesliga läuft es überhaupt nicht rund, im Pokal ist Eintracht Frankfurt schon ausgeschieden. Nur in der Europa League sind die Hessen im Soll. Das soll auch gegen Olympiakos Piräus so weitergehen. Das Wichtigste zum Spiel.

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Oliver Glasner bei seiner Antritts-Pressekonferenz. Im Hintergrund ist das Eintracht-Zeichen unscharf zu sehen.
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Vom Bundesliga-Alltag zurück auf die Europapokal-Bühne: Am Donnerstag steht für Eintracht Frankfurt der dritte Spieltag der Europa-League-Gruppenphase auf dem Programm. Gegner im Stadtwald ist ab 21 Uhr (live im Audiostream) Olympiakos Piräus.

Die Ausgangslage

Die Eintracht muss nach dem enttäuschenden 1:2 gegen die Hertha dringend zurück in die Spur finden. Nicht zum ersten Mal könnte die Europa League da eine willkommene Abwechslung bieten. Zumal die Ausgangslage hier deutlich besser ist als in der Bundesliga: Mit vier Punkten aus den ersten beiden Spielen stehen die Frankfurter in der Gruppe gut da, gegen Antwerpen konnte Trainer Oliver Glasner zuletzt gar seinen ersten Pflichtspielsieg mit seiner neuen Mannschaft bejubeln.

Noch besser da steht Gegner Olympiakos Piräus. Der griechische Rekordmeister ist eigentlich Dauergast in der Champions League - und tritt bislang auch genau so auf. Die Weste in Gruppe D ist weiß, besonders der 3:0-Auswärtssieg in Istanbul war beeindruckend. Und auch in der heimischen Liga grüßt das Team vom ersten Platz. Die letzte Niederlage rührt noch aus der Champions-League-Qualifikation von August bei Ludogorez Rasgrad. Selbstvertrauen sollte also genügend vorhanden sein.

Die personelle Situation

Trainer Glasner darf Sebastian Rode zurück im Kader begrüßen. Der Kapitän ist nach ausgestandener Verletzung erstmals wieder dabei und wird auf der Bank Platz nehmen. Ein Startelf-Einsatz kommt für ihn aber noch zu früh. Weiterhin nicht dabei sind Christopher Lenz (Rückkehr erst nach der Länderspielpause im November) und Aymen Barkok (könnte gegen RB Leipzig am 30. Oktober klappen).

So könnte die Eintracht spielen:

Mögliche SGE-Aufstellung gegen Piräus

So könnte Piräus spielen: Vaclik - Androutsos, Sokratis, Cisse, Reabciuk - Mady Camara, M'Vila, Kunde - Masouras, El-Arabi, Aguibou Camara

Das sagen die Trainer

Oliver Glasner: "Das wird ein Spiel auf Augenhöhe. Wir müssen eine kühlen Kopf bewahren. Ich finde, dass Piräus eine sehr gut organisierte Mannschaft ist. Im Ballbesitz finden sie gute Lösungen, weil sie das aus der Liga gewöhnt sind. Das wird sicherlich eine schwierige Partie."

Pedro Martins: "Eintracht Frankfurt hat eine physisch starke Mannschaft. Sie spielen sehr gradlinig, sind jederzeit gefährlich und können blitzschnell umschalten. Wir wollen das Spiel aber an uns reißen. Dafür müssen wir schlau sein, im Ballbesitz bleiben und das physische Spiel der Eintracht unterbinden."

Auf diese Spieler gilt es zu achten

"Wir spielen raus auf Filip Kostic, der soll flanken und dann wird schon was entstehen. Das ist einfach zu wenig", hatte Glasner nach dem Spiel gegen die Hertha festgestellt. Fakt ist: Der Serbe ist im Gefüge der Eintracht der wichtigste Mann und aktuell eine der ganz wenigen Konstanten. Gegen Piräus soll er wieder zu Hochform auflaufen - und vor allem Mitspieler finden, die mit seinen Vorlagen etwas anfangen können.

Auf der Gegenseite müssen die Frankfurter auf einen ganz besonders aufpassen: Stürmer Youssef El-Arabi. Der Marokkaner spielt seit 2019 für Olympiakos, in 111 Pflichtspielen hat er dabei schon 59 Treffer erzielt und 15 weitere vorbereitet. Auch in der diesjährigen Europa League war der 34-Jährige bereits erfolgreich - er traf beim 2:1-Sieg gegen Antwerpen.

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heimspiel amanatidis
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Die Statistik des Spiels

Null. Das ist zumindest die Antwort auf die Frage, wie viele Pflichtspiele die Eintracht bislang gegen Olympiakos absolviert hat. Die Partie am Donnerstag wird also eine echte Premiere, denn beide Vereine haben bislang nur zwei Mal freundschaftlich die Klingen gekreuzt. Doch auch das ist schon sehr lange her - 1979 (2:2) und 1988 (0:1).