Oliver Glasner Eintracht Frankfurt

Die Niederlage gegen Hertha BSC ist gerade einmal halb verdaut, da wartet direkt der nächste Gegner auf Eintracht Frankfurt. Trainer Oliver Glasner sagt, worauf es in der Europa League gegen Olympiakos Piräus ankommen wird.

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zum Video Die Eintracht-PK vor dem Piräus-Spiel

Oliver Glasner bei seiner Antritts-Pressekonferenz. Im Hintergrund ist das Eintracht-Zeichen unscharf zu sehen.
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Dass Europa-League-Wochen nicht gerade die Wochen sind, in denen man viel auf- und nacharbeiten, mal entspannen oder geschweige denn viel einstudieren könnte, ist nichts Neues. In dieser Europokal-Woche bräuchte Eintracht Frankfurt das alles aber eigentlich sehr dringend. Zu schmerzvoll war die Bundesliga-Niederlage am Samstag gegen die Hertha. Aber es hilft ja alles nichts, es geht ja direkt weiter - mit dem Heimspiel gegen Olympiakos Piräus am Donnerstag (ab 21 Uhr im Audiostream).

Diese Gemengelage geht aber auch an Eintracht-Coach Oliver Glasner nicht vorbei. Der ist sich absolut bewusst, dass die Hertha-Pleite ein schwerer Schlag ins Kontor war und versucht deshalb, die Sinne zu schärfen. "Wut ist nicht das richtige für das Spiel", betont der Frankfurter Trainer mit Blick auf die eigenen Spieler.

Bloß keine Wut im Bauch

Gegen Berlin, das ist Glasner aufgefallen, wollte seine Mannschaft kopflos den schnellen Rückstand wieder wettmachen, verzettelte sich dabei und machte alles nur noch schlimmer. Das Eintracht-Spiel blieb nur Stückwerk. "Vielleicht wollen wir zu viel", analysiert Glasner.

Gegen Piräus könnte daher noch Wut im Eintracht-Bauch sein - genau das gilt es aus Sicht des Österreichers aber zu vermeiden. "Wir müssen einen kühlen Kopf bewahren", fordert Glasner. Sonst könnte es gegen die Griechen die nächste unangenehme Partie geben.

"Das wird ein Spiel auf Augenhöhe"

Wer dabei am Donnerstag der Favorit ist, ist dem Eintracht-Coach herzlich egal. "Das wird ein Spiel auf Augenhöhe", glaubt der 47-Jährige, der über den Gegner sagt: "Ich finde, dass Piräus eine sehr gut organisierte Mannschaft ist. Im Ballbesitz finden sie gute Lösungen, weil sie das aus der Liga gewöhnt sind."

Mit dabei ist am Donnerstag Sebastian Rode, der erstmals wieder im Kader ist, aber für die Startelf noch keine Option darstellt. Dabei bringt er alle Voraussetzungen für die Partie mit. Denn Wut im Bauch kann er nicht haben. Er war ja gegen Berlin nicht dabei.

So könnte die Eintracht spielen:

Mögliche SGE-Aufstellung gegen Piräus
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