David Abraham von Eintracht Frankfurt im Zweikampf mit Hoffenheims Andrej Kramaric

Es geht um den Platz an der Bundesliga-Spitze: Eintracht Frankfurt empfängt Hoffenheim, das zuletzt selbst die Bayern besiegt hat. Eine Hütter-Statistik macht jedoch Hoffnung.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Die Pressekonferenz mit Adi Hütter vor Eintracht-Hoffenheim

Adi Hütter PK still
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Am dritten Spieltag der Fußball-Bundesliga bekommt es Eintracht Frankfurt mit Tabellenführer TSG Hoffenheim zu tun. Anpfiff ist am Samstag um 15.30 Uhr. Trotz stark gestiegener Sieben-Tage-Inzidenz werden 8.000 Zuschauer in der Frankfurter Arena dabei sein.

Die Ausgangslage

Beide Teams strotzen aktuell vor Selbstbewusstsein: Die Eintracht hat beim 3:1-Sieg in Berlin auf ganzer Linie überzeugt, Hoffenheim hat gar beide Saisonspiele gewonnen, dabei sogar die Bayern deutlich besiegt und grüßt von der Tabellenspitze. Dem Sieger vom Samstag winkt mindestens eine Nacht auf dem Spitzenplatz der Bundesliga.

"Ich freue mich, dass wir aktuell oben dabei sind und theoretisch sogar mit einem Sieg Tabellenführer werden könnten", so Eintracht-Trainer Adi Hütter. "Wir müssen gut in die Saison starten und früh Punkte sammeln. Gelingt uns das, ist diese Saison einiges möglich."

Das Personal

Die Eintracht muss ohne den verletzten Filip Kostic antreten, auch Evan N'Dicka fehlt weiterhin. Torwart Markus Schubert, frisch von Schalke 04 verpflichtet, wird erstmals auf der Eintracht-Bank Platz nehmen. Ob es für Mittelfeld-Neuzugang Ajdin Hrustic für einen Kaderplatz reicht, entscheidet sich kurzfristig.

Bei Hoffenheim fehlen dagegen einige Defensiv-Kräfte: Ermin Bicakcic fällt mit Kreuzbandriss aus, Benjamin Hübner hat noch zu viel Trainingsrückstand. Auch Havard Nordtveit kann nach Fußbruch noch nicht mitwirken.

So könnte die Eintracht spielen:

Eintracht gegen Hoffenheim mögliche Aufstellung

So könnte Hoffenheim spielen: Baumann - Posch, Vogt, Adams - Kaderabek, Grillitsch, Skov - Gacinovic, Geiger - Dabbur, Kramaric

Das sagen die Trainer:

Adi Hütter: "Hoffenheim hat gegen die Bayern ein absolutes Top-Spiel bestritten und sehr gut ausgesehen. Das wird also eine große Herausforderung, auf die wir uns aber absolut freuen. Es treffen zwei Mannschaften aufeinander, die guten Fußball spielen können."

Sebastian Hoeneß (Hoffenheim): "Ich erwarte einen sehr unangenehmen Gegner. Frankfurt spielt sehr physisch und legt eine enorme Kampfbereitschaft an den Tag. Wir brauchen einen guten Plan und Leidenschaft. Es wird eine enorme Herausforderung. Darauf freuen wir uns und der stellen wir uns."

Auf diese Spieler gilt es zu achten

Es ist noch nicht allzu lange her, dass Mijat Gacinovic und Steven Zuber die Vereine getauscht haben. Der Frankfurter Pokalheld wechselte zur TSG Hoffenheim, der Schweizer Nationalspieler ging den umgekehrten Weg. Gacinovic könnte nach Einwechslungen in den ersten drei Pflichtspielen an alter Wirkungsstätte sein Startelf-Debüt geben. Zubers Einsatz von Beginn an gilt als sicher, schließlich muss er in große Fußstapfen treten und den verletzten Kostic ersetzen.

Auf Seiten der Hoffenheimer hat zuletzt aber vor allem Andrej Kramaric auf sich aufmerksam gemacht: Nach sieben Treffern in den ersten drei Pflichtspielen wurde der Angreifer gar schon zu den Bayern gerüchtet. Am Samstag dürfte er aber erst mal Hinti und Co. das Leben schwermachen.

Die Statistik des Spiels

Vier Siege, null Unentschieden, null Niederlagen - das ist die überragende Bilanz von Hütter gegen Hoffenheim. Seit der Österreicher bei der Eintracht am Ruder ist, gewannen die Hessen tatsächlich alle Duelle gegen die TSG. Zuletzt siegte die Eintracht im Januar 2020 mit 2:1 im Kraichgau.