Die Eintracht-Spieler bejubeln das 1:0 im Testspiel in Mainz

Eintracht Frankfurt setzt sich ohne zahlreiche Stammspieler gegen Bundesliga-Konkurrent Mainz 05 durch und freut sich dabei über zwei Comebacks und das Debüt von Ansgar Knauff. Schlechte Nachrichten gibt es von Daichi Kamada und Stefan Ilsanker.

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Eintracht siegt bei Knauff-Debüt

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Aushilfs-Abwehrchef Tuta hat Eintracht Frankfurt am Donnerstag zum Testspiel-Sieg beim 1. FSV Mainz 05 geschossen. Der Brasilianer erzielte beim 1:0 (0:0)-Erfolg der Hessen das Tor des Tages nach einem Freistoß (74.). Ersatzkeeper Jens Grahl entschärfte zudem einen Elfmeter (76.).

Eintracht-Trainer Oliver Glasner hatte sein Team im Mainzer Bruchweg-Stadion in einem 3-4-1-2-System auf den Rasen geschickt. Neuzugang Ansgar Knauff begann als Schienenspieler auf der rechten Außenbahn. Die Dreierkette in der Abwehr bildeten Tuta, Almamy Touré und Danny da Costa. Auf links feierte Christopher Lenz sein Comeback, Jens Petter Hauge durfte nach überstandener Verletzung auf der Zehn ran, Goncalo Paciencia und Sam Lammers bildeten die Doppelspitze.

Zahlreiche Stammspieler geschont

Nicht mit dabei waren Filip Kostic, Kevin Trapp, Makoto Hasebe, Evan N’Dicka und Martin Hinteregger. Das Stammspieler-Quintett wurde geschont. Daichi Kamada musste wegen eines Muskelfaserrisses passen und fällt auch für die Partie beim VfB Stuttgart definitiv aus. Stefan Ilsanker wurde positiv auf Corona getestet, Ragnar Ache laboriert an muskulären Problem. Zudem fehlte das Nationalspieler-Trio Rafael Borré, Aymen Barkok und Ajdin Hrustic.

Die Geschichte der ersten Hälfte ist schnell erzählt: Beide Teams agierten engagiert, ohne für die ganz großen Highlights zu sorgen. Die besten Chancen vergaben Touré nach einer Ecke (8.), Hauge und Lammers nach schöner Hacken-Vorarbeit von Paciencia (12.) und erneut Lammers nach Knauff-Flanke (37.). Der bislang einzige Winter-Transfer blieb sonst weitgehend unauffällig. Auf Mainzer Seit ließen Jonathan Burkardt (18.) und Anton Stach (27.) gute Möglichkeiten liegen.

Grahl hält den Sieg fest 

Im zweiten Durchgang, in dem Knauff, Rode, Hauge, Lenz, Torhüter Diant Ramaj durch Timothy Chandler, Djibril Sow, Jesper Lindström, Erik Durm und Jens Grahl ersetzt wurden, verflachte die Partie immer mehr.

Erhöhten Puls gab es erst in der Schlussphase: Nach einer schönen Freistoß-Variante bediente Paciencia den aufgerückten Tuta, der zur Frankfurter Führung einschob. Im direkten Gegenzug verursachte dann Touré einen Elfmeter. Jean Paul Boetius trat an, scheiterte aber am eingewechselten Grahl (76.), der kurz vor Schlusspfiff zudem noch einen Distanzschuss von Leandro Barreiro abwehrte und damit den Sieg festhielt.

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So spielte die Eintracht:

Ramaj (46. Grahl) – Touré, Tuta (82. Hyryläinen), Da Costa – Lenz (46. Durm), Rode (46. Sow), Jakic, Knauff (64. Chandler) – Hauge (46. Lindström) – Paciencia (86. Foti), Lammers (82. Pecar)

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