Oliver Glasner beim Training von Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt ist noch im alten Jahr in die Vorbereitung für das neue Jahr gestartet. Zum Auftakt gibt es gleich ein paar Corona-Probleme. Coach Oliver Glasner wirft das aber nicht aus der Bahn.

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Eintracht startet in kurze Winter-Vorbereitung

Oliver Glasner und Erik Durm im Training von Eintracht Frankfurt
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Nein, Eintracht Frankfurt hat das Problem nicht alleine. Ganz und gar nicht. Die Corona-Pandemie, aktuell genauer gesagt die Problematik mit der Omikron-Variante, betrifft alle im Profisport, auch im Fußball. Schalke sagt kurzfristig das Trainingslager ab, Wolfsburg muss auf Kevin Mbabu verzichten, der in Dubai festsitzt, Stuttgart plagt sich mit einem ungenauen Test herum, und die Eintracht, die hat nun selbst drei Corona-Fälle.

Es ist dadurch kein einfacher Start für die Frankfurter in die äußerst kurze Winter-Vorbereitung. Wenn man die paar Tage, die bis zum Spiel gegen Borussia Dortmund (8.1., 18.30 Uhr) bleiben, überhaupt Vorbereitung nennen möchte. Aber Trainer Oliver Glasner bringt das nicht aus der Fassung. "Es kann alle treffen", betont Glasner mit Blick auf die Infizierten, womit er freilich recht hat. "Wir müssen lernen, mit Corona zu leben."

Keine Symptome bei den Infizierten

Bei der Eintracht hat es namentlich Kristijan Jakic, Goncalo Paciencia und Jens Grahl erwischt. Alle waren beim Trainingsstart schon nicht mehr dabei, die Testungen fanden bereits vorher statt, Glasner wusste daher Bescheid und konnte wenigstens ein bisschen vorplanen. Alle Betroffenen haben keine oder harmlose Symptome. "Wir hoffen, dass alle Spieler bald zurück sind", erklärte er noch.

Es sind aber nicht nur die Corona-Infizierten, die bei der Eintracht aktuell unpässlich sind. Beim ersten Training fehlten auch die verletzten Jens Petter Hauge und Christopher Lenz sowie der mit Marokko beim Afrika-Cup weilende Aymen Barkok und Rafael Borré. Der kolumbianische Nationalstürmer soll nach einem verlängerten Urlaub erst in der nächsten Woche wieder zum Team stoßen.

"Wir sehen uns gut gerüstet"

Es läuft also nicht optimal zum Jahresende, die Eintracht versucht das aber beiseite zu schieben. "Wir sehen uns gut gerüstet", urteilte Glasner zum Trainingsauftakt. Es ist ja auch nicht so, als hätte der Frankfurter Trainer enorm viele Baustellen in seinem Team.

Nein, bei der Eintracht läuft es bekanntlich. Die Hessen müssen eigentlich nur den Schwung aus der Vorweihnachtszeit ins neue Jahr transportieren. Genau das unterscheidet die Glasner-Elf dann eben auch von den eingangs erwähnten Teams. Und die Corona-Problematik, nunja, die haben eben alle.

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