Darf die Eintracht 31.000 Fans gegen Köln begrüßen?

Eintracht Frankfurt will die Zuschauerkapazität für das kommende Heimspiel gegen den 1. FC Köln erhöhen. Obwohl eine Entscheidung des Gesundheitsamts aussteht, starten die Hessen zuvor schon mit der Bewerbungsphase für die Tickets.

Die ersten Heimspiele der Saison durfte Eintracht Frankfurt bislang vor 25.000 Zuschauern bestreiten. Gegen den 1. FC Köln am kommenden Samstag (25. September/15.30 Uhr) hoffen Vorstandssprecher Axel Hellmann und der gesamte Club auf eine Erhöhung um weitere 6.000 Fans. Wie die Hessen bei ihrer Mitgliederversammlung am Samstag bekanntgaben, befasst sich das Gesundheitsamt Frankfurt aktuell mit einem am Donnerstag eingereichten Antrag auf die Rückkehr zu Stehplätzen sowohl für Heimfans als auch für Gästeanhänger ab dem nächsten Heimspiel.

Eintracht hofft schon gegen Köln auf 31.000 Zuschauer

Im Mittelpunkt steht die Frage nach 3G oder 2G. Dürfen im Stehplatzbereich auch rund zehn Prozent der Anhänger getestet sein? Oder ist der Zugang ausschließlich für Geimpfte und Genesene möglich? Eintracht setzt sich, wie vor der Saison schon angekündigt, weiterhin für die Anwendung der 3G-Regel (Geimpfte, Genesene, Geteste) ein. Sollte das Gesundheitsamt dem Antrag zustimmen, dürfen 31.000 Fans auf Tickets hoffen. Obwohl die Entscheidung erst zu Beginn der kommenden Woche erwartet wird, startet die Bewerbungsphase für Dauerkartenabonnenten und Mitglieder bereits am Sonntag, den 19. September, ab zehn Uhr.

Weitere gute Neuigkeiten hatte Präsident Peter Fischer zu verkünden. Inmitten der Corona-Pandemie hat die Eintracht einen Mitgliederzuwachs auf über 93.000 Mitglieder zu verzeichnen. Damit habe Frankfurt als einziger Bundesligist "durch Corona keine Mitglieder verloren, sondern gewonnen". Detaillierte Angaben zum Anstieg machte Fischer nicht. 

Fischer will ein weiteres Mal als Präsident kandidieren

Der 65-Jährige kündigte außerdem für die nächsten Präsidiumswahlen seine Kandidatur für eine weitere Amtszeit an. Fischer steht seit 2000 an der Spitze des Eintracht-Präsidiums. In seinem Rechenschaftsbericht trat Fischer einmal mehr mit Nachdruck für die innerhalb des deutschen Fußballs viel diskutierte 50+1-Regel ein. "Ich habe immer wieder betont, wie wichtig die Verbindung zwischen Fußball-AG und Verein ist. Es passt kein Papier dazwischen", sagte Fischer.

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