Luka Jovic Adi Hütter Eintracht Frankfurt

Luka Jovic muss sich bei Eintracht Frankfurt weiter gedulden. Der Star-Stürmer ist noch nicht ganz fit, ein Startelf-Einsatz auch wegen eines fehlenden Ersatzes unwahrscheinlich. Adi Hütter lässt aber ein Hintertürchen offen.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Hütter über Jovic: "Luka ist auf einem guten Weg"

Eintracht-Trainer Adi Hütter freut sich über die Entwicklungsschritte von Luka Jovic.
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Bei seinen Prinzipien kann Eintracht-Trainer Adi Hütter rigoros sein. Darunter fallen auch Taktik-Planungen. Eine davon: Egal wie offensiv ich spielen will - es muss immer jemand auf der Bank sein, den ich für offensive Power nachschieben kann. Ein Schema, das dafür sorgt, dass Luka Jovic bei den Frankfurtern aktuell (noch) keinen Platz in der Startelf findet. Das dürfte auch am Samstag (15.30 Uhr) gegen defensiv eingestellte Berliner der Fall sein. Oder bricht der Österreicher auf einmal sein Prinzip?

Fakt ist: Jovic hat seit seinem Winterwechsel nach Frankfurt nun das erste Mal eine komplette Trainingswoche hinter sich und mit drei Treffern in drei Kurzeinsätzen seinen Wert für das Team schon bewiesen. Fakt ist auch, dass Eintracht-Trainer Hütter von einer Hertha in Habacht-Stellung ausgeht. "Ich erwarte eine Mannschaft, die vielleicht etwas defensiver eingestellt ist. Pal wird uns sicher das Leben so schwer wie möglich machen." Eine Doppel-Spitze könnte da die Lösung sein.

"Er wird von Tag zu Tag besser"

Auf der anderen Seite betonte Hütter am Donnerstag aber auch, dass "Luka sich noch nicht zu hundert Prozent top fit" fühle und er noch ein wenig brauche. "Er wird aber von Tag zu Tag besser", schob der Eintracht-Coach noch hinterher. Heißt: Hütter lässt seinen Star-Stürmer noch ein bisschen zappeln.

Und das zweite, viel wichtigere: Ersatzmann Ragnar Ache ist noch nicht so weit, um es in den Kader der Hessen zu schaffen. Die eingangs erwähnte Nachlege-Variante ist damit nicht vorhanden. "Aktuell braucht er noch ein bisschen. Ich hoffe, dass er sobald wie möglich eine Alternative für den Sturm ist", erklärte Hütter über seinen Back-up-Angreifer.

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Eintracht-Trainer Adi Hütter
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Silva bleibt Stürmer Nummer eins

Jovic muss damit weiter auf Ache warten - und dürfte somit auch am Samstag erst einmal auf der Bank Platz nehmen, um im Spielverlauf möglicherweise wieder zum Joker zu werden. André Silva ist als Stürmer Nummer eins bei den Frankfurtern weiter gesetzte. Der Portugiese trifft auch nach der Rückkehr von Jovic, wie er will.

Hütter wäre jedoch nicht Hütter, würde er nicht dennoch mit der Option Doppel-Spitze kokettieren: "Es heißt noch lange nicht, dass wir nicht mit zwei Spitzen beginnen - vielleicht ja schon am Wochenende." Und da ist sie, die Hintertür. Ob sie aufgeht, entscheidet sich am Samstag.

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Die voraussichtliche Aufstellung der Eintracht gegen Berlin