Adi Hütter jubelt - bald auch über Tore von Bas Dost?

Vor der Länderspielpause soll für die Eintracht eine gute Ausgangsposition in der Bundesliga her. Neben dem neuen Stürmer Bas Dost könnte auch ein weiterer Neuzugang erstmals für die Frankfurter auflaufen.

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Adi Hütter
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Nach dem Gala-Abend gegen RC Straßburg geht es für Eintracht Frankfurt am Sonntag im Bundesliga-Alltag weiter: Um 18 Uhr steht das Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf an.

Dabei wird Neuzugang Bas Dost wohl sein Debüt für die Hessen feiern. "Bas ist für Sonntag ein Thema. Wir werden ihn wahrscheinlich sehen", kündigte Eintracht-Trainer Adi Hütter an.

Sow-Einsatz "möglich"

Der 30 Jahre alte Niederländer, der von 2012 bis 2016 für den VfL Wolfsburg spielte, war zu Wochenbeginn von Sporting Lissabon verpflichtet worden. "Er freut sich total, sich hier nun auch auf dem Platz einzubringen. Man muss aber schauen, wie weit er körperlich ist und ob es für Sonntag reicht", ergänzte Hütter.

Zu seinem ersten Pflichtspieleinsatz für die Hessen könnte auch der im Sommer von Young Boys Bern geholte Djibril Sow kommen. Der Schweizer Nationalspieler hat seine in der Saisonvorbereitung erlittene Oberschenkelverletzung komplett auskuriert. "Wir werden morgen entscheiden, ob er schon dabei ist. Aber möglich ist es", sagte Hütter am Freitag. Sein Wunsch für die Partie: "Wir wollen die Woche unbedingt mit einem Sieg versüßen."

Funkel will "rabenschwarzen Tag" vergessen

Vom rauschenden 7:1 gegen Fortuna in der vergangenen Saison, unter anderem mit fünf Toren des inzwischen abgewanderten Luka Jovic, will sich Hütter dabei aber nicht leiten lassen. "Wir müssen an unsere Leistungsgrenze gehen und können es uns nicht erlauben, gegen einen Gegner nur 90 Prozent zu geben. Düsseldorf ist unangenehmer Gegner."

Ähnlich sieht es sein Gegenüber, der frühere Frankfurter Trainer Friedhelm Funkel. "Das wird ein ganz anderes Spiel. Was interessiert uns das Spiel von vor einem Jahr", sagte Funkel und fügte hinzu: "Was soll ich dazu sagen? Solche Spiele kommen alle Jubeljahre vor. Individuell und als Mannschaft hatten wir da einen rabenschwarzen Tag."