Eintracht Frankfurt Adi Hütter

Eintracht Frankfurt bekommt es im DFB-Pokal-Achtelfinale mit RB Leipzig zu tun. Es ist ein schnelles Wiedersehen mit den Sachsen. Aus Sicht der Hessen darf das neuerliche Aufeinandertreffen gerne wie das Spiel vor zehn Tagen ablaufen.

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zum Video Die Eintracht-Pressekonferenz vor dem Pokalspiel gegen Leipzig

Hütter während der Pressekonferenz
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Am besten läuft für Eintracht Frankfurt alles wieder so wie vor zehn Tagen. Das Team von Trainer Adi Hütter will nach dem Bundesliga-Sieg über RB Leipzig den nächsten Coup im DFB-Pokal landen, dem Spitzenteam aus Sachsen die nächste schmerzhafte Niederlage beibringen - und dem eigenen Coach damit zu unbekannten Pokal-Höhen verhelfen. "Soweit bin ich bisher noch nicht gekommen. Wir müssen die Chance nutzen, um weiterzukommen", betonte Hütter vor dem Duell am Dienstag (ab 18.30 Uhr im hessenschau.de-Social-Radio).

Mit "offenem Visier" werde man die Partie trotz des guten Starts in das neue Jahr aber nicht angehen. Der eingeschlagene Frankfurter Weg ist seit dem Januar eher einer der Zurückhaltung. Das große Eintracht-Zauberwort Kompaktheit dürfte auch gegen die offensivstarken Sachsen gefragt sein. Obwohl RB in der Bundesliga am Wochenende die Tabellenspitze verlor, erklärte Hütter: "Gegen Gladbach haben sie gezeigt, welche Klasse sie haben. Sie haben viele gute Spieler."

Dost fehlt gegen Leipzig

Hütter erwarten für das heiß ersehnte Achtelfinal-Match selbst spannende Personalfragen: Wer ersetzt Stürmer Bas Dost, der nach einer Magen-Darm-Erkrankung noch nicht wieder spielbereit ist? Wie stellt sich die Doppel-Sechs auf, für die der aus Leipzig gekommene Stefan Ilsanker wegen einer Vertragsklausel keine Option ist? 

Ein Thema, das Hütter nicht mehr hören möchte, ist die Position des rechten Flügelspielers. Im Gegensatz zu zahlreichen Gerüchten im Winter verstärkte sich hier die Eintracht nicht mehr. Aus gutem Grund, wie Hütter meinte. Er wolle dazu künftig keine Fragen mehr beantworten, sagte er.

Viermal RB in wenigen Wochen

Für Frankfurt ist es das zweite von vier Spielen gegen die RB-Clubs innerhalb kurzer Zeit. In gut zwei Wochen steht dann noch das Europa-League-Sechzehntelfinale gegen Salzburg bevor. "Sorgen habe ich vorerst keine. Wir freuen uns auf die interessanten Spiele. Deswegen auch, weil es darum geht, ob man weiter in diesen Wettbewerben dabei ist. Wir haben natürlich Respekt, aber Sorgen machen wir uns keine", sagte Hütter. Sieben Punkte aus drei Spielen im Jahr 2020 machen Mut, die Leistung soll nach dem schwachen 1:1 in Düsseldorf aber schnell wieder besser werden.

Dass die Eintracht nur drei Tage nach dem Pokalspiel gegen Leipzig in der Liga am Freitag schon wieder gegen den FC Augsburg antreten muss, kann Hütter nicht nachvollziehen. "Das ist wirklich fragwürdig. Wir müssen es so nehmen, wie es ist, aber ich finde es auch nicht gut", sagte der Österreicher. Da kommende Woche keine internationalen Spiele stattfinden, hätte es eigentlich keinen Grund für diese Ansetzung gegeben.

So könnte Eintracht Frankfurt spielen:

Mögliche Aufstellung Eintracht Leipzig Pokal