Stefan Ilsanker von Eintracht Frankfurt im Zweikampf mit Ruben Vargas (FC Augsburg)

Nach dem Dämpfer gegen Gladbach braucht die Eintracht dringend ein Erfolgserlebnis vor der kurzen Winterpause. Trainer Adi Hütter sieht in dem Aufeinandertreffen mit Augsburg ein richtungsweisendes Spiel.

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Adi Hütter
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Nur wenige Tage hat Eintracht Frankfurt Zeit, den späten Nackenschlag gegen Borussia Mönchengladbach (3:3) wegzustecken. Am Samstag (15.30 Uhr) geht es für die Hessen zum FC Augsburg. Wegen der in den Januar verlegten Pokalpartie in Leverkusen ist es das letzte Spiel des Jahres 2020.

Hütter: "Ein richtungsweisendes Spiel"

Und damit auch die letzte Chance, im alten Jahr doch noch mal dreifach zu punkten. Trainer Adi Hütter ist trotz der seit Anfang Oktober anhaltenden Sieglos-Serie noch nicht im Krisenmodus. "Die Ergebnisse stimmen einfach nicht. Mit ein bisschen mehr Glück würden wir ganz woanders stehen. Die Eintracht spielt einen sehr gepflegten Fußball", sagte er auf der Pressekonferenz. Gegen Augsburg will der Coach "die Serie brechen".

Ob das mit dem angesprochenen "gepflegten Fußball", der gegen Gladbach im Traumtor von Aymen Barkok zum 3:1 gipfelte, in Augsburg gelingt, ist allerdings fraglich. "Es ist ein schwieriges Pflaster dort, sie spielen effektiven Fußball, sind zweikampfstark und taktisch diszipliniert", so Hütter über die "unangenehme Mannschaft" des FCA, die zwei Punkte vor den Frankfurtern liegt. "Es wird sicherlich ein richtungsweisendes Spiel für die Rückrunde."

Wer ersetzt Abraham?

Auf einen Vorkämpfer muss die Eintracht am Samstag verzichten: Kapitän David Abraham fehlt nach seinem Platzverweis gesperrt. Wer ihn ersetzen wird, ließ Hütter offen. "Das werde ich nach dem Abschlusstraining entscheiden". Evan N'Dicka, der zuletzt angeschlagen gefehlt hatte, meldete sich am Donnerstag wieder einsatzbereit. Er könnte die Position in der linken Innenverteidigung einnehmen. Als Abraham-Ersatz auf rechts stünden dann Martin Hinteregger, Almamy Touré und Tuta bereit.

Ebenfalls an Bord sind Amin Younes, der gegen Gladbach wegen Krämpfen ausgewechselt werden musste, und André Silva, der sich am Dienstag mit einem Doppelpack zurückmeldete. "Er strotzt nur so vor Selbstbewusstsein", so Hütter über den Stürmer. "Das möchte ich ihm nicht nehmen."

So könnte die Eintracht in Augsburg spielen.