Architekten des Erfolgs: Die drei Eintracht-Vorstände Fredi Bobic, Oliver Frankenbach und Axel Hellmann

Es ist ein Lohn für die harte und konstante Arbeit in den vergangenen Jahren. Eintracht Frankfurt hat sich in der Geld-Rangliste einen Platz in den Top 20 verdient.

Die Corona-Pandemie hat auch bei den finanzkräftigsten Fußball-Clubs deutliche Spuren hinterlassen. Nach Berechnungen der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Deloitte erzielten die 20 umsatzstärksten Top-Vereine in der Saison 2019/20 einen Gesamterlös von 8,2 Milliarden Euro. Das waren zwölf Prozent weniger als in der Vorsaison, als mit 9,3 Milliarden Euro eine Rekordmarke erreicht wurde.

Eintracht Frankfurt in der Geld-Rangliste in den Top 20

Das geht aus dem Deloitte-Report "Football Money League" hervor, der am Dienstag in London veröffentlicht wurde. Als Gründe für den Rückgang wurden vor allem die geringeren Medienerlöse (minus 23 Prozent) und der weitgehende Ausfall von Spieltagseinnahmen (minus 17 Prozent) genannt.

In der Geld-Rangliste sind erstmals seit sieben Jahren wieder vier Bundesligisten unter den Top 20. Der deutsche Rekordmeister FC Bayern verbesserte sich vom vierten auf den dritten Platz hinter dem FC Barcelona und dem spanischen Meister Real Madrid. Borussia Dortmund blieb auf Rang zwölf, Schalke 04 rutschte von der 15. an die 16. Stelle.

Gesamtumsatz der Eintracht beträgt 174 Millionen Euro

Erstmals vorn dabei ist Eintracht Frankfurt. Die Hessen rückten um sieben Ränge auf Position 20 vor und sind somit neben Zenit St. Petersburg einer der zwei Neuzugänge in diesem elitären Kreis.

Der Gesamtumsatz der Frankfurter betrug 174 Millionen Euro (ohne Transfererlöse). Bemerkenswert ist dem Report zufolge der Zuwachs bei kommerziellen Erlösen (sieben Prozent). Bemerkenswert: Im Vergleich zu vor fünf Jahren hat sich die Eintracht um insgesamt 60 Prozent gesteigert.

Einnahmeeinbußen wegen Coronakrise

Zwar mussten auch die Bundesligisten Einnahmeeinbußen hinnehmen, diese fielen aber im Vergleich zu anderen Clubs moderat aus.

So hatte beispielsweise der Champions-League-Gewinner aus München als deutscher Krösus 2018/19 noch 660,1 Millionen Euro kassiert, in der abgelaufenen Saison rutschte der Umsatz um vier Prozent auf 634,1 Millionen Euro.

Vor allem der FC Barcelona stürzt ab

Zum Vergleich: Der FC Barcelona blieb zwar mit 715,1 Millionen Euro an der Spitze, doch das Minus von 125,7 Millionen Euro (Umsatz 2018/19: 840,8 Millionen Euro) war mit einem Minus von fast 15 Prozent der zweitstärkste Rückgang unter den 20 Spitzenvereinen.