Daichi Kamada Eintracht Frankfurt

Noch immer hat Daichi Kamada bei Eintracht Frankfurt keinen neuen Vertrag unterschrieben. Nun wendet sich in der Causa Trainer Adi Hütter direkt an den Japaner - mit einem deutlichen Rat.

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zum Video Neuer Vertrag? Hütter: "Ich setze mir keine Deadline"

Adi Hütter still
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Eigentlich sollte jeder Arbeitnehmer ja auf seinen direkten Vorgesetzten hören. Das hilft meistens im beruflichen Alltag. Wenn Adi Hütter, seines Zeichens Cheftrainer von Eintracht Frankfurt, seinem Spieler Daichi Kamada also einen Rat gibt, sollte dieser diesen eigentlich beherzigen. Nur: In dieser speziellen Sache und bei diesem Rat ist es alles freilich etwas komplizierter. Denn es geht um den Vertrag des dribbelstarken Japaners.

Fakt ist: In Sachen Vertragsverlängerung bewegt sich aktuell nichts. Die Eintracht möchte gerne mit Kamada verlängern, Bewegung kommt aber nicht in die mittlerweile ziemlich zähe Geschichte. Die Rahmendaten dabei: Kamadas Vertrag läuft noch bis zum Sommer 2021, im Gespräch ist eine Verlängerung um zwei Jahre. So weit, so (un)klar.

"Ich würde ihm raten zu bleiben"

Bereits im Juli berichtete aber die Bild-Zeitung, dass die Verhandlungen stocken würden. Grund sei demnach auch einer der beiden Berater des 24-Jährigen, der andere Pläne mit dem aufstrebenden Offensiv-Allrounder hat. Das bringt nun nach langem Warten auch Hütter auf den Plan. Der wendete sich in der Pressekonferenz am Freitag quasi direkt an Kamada: "Ich würde ihm raten zu bleiben."

Wie wichtig die Personalie für den Eintracht-Coach ist, sieht man an der Priorisierung des Österreichers. "Das ist fast das wichtigste Thema, dass der Vertrag von Daichi verlängert wird", sagte Hütter auch mit Blick auf seine eigene Vertragsverhandlung. Der Grund dafür ist einfach. "Er hat in diesem Jahr gezeigt, warum wir ihn behalten haben. Er hat einfach eine gute Entwicklung genommen", so der Frankfurter Trainer.

Zeigt Kamada weiter sein Können?

Daher soll die Unterschrift unter das neue Arbeitspapier schnell her. "Natürlich setzen wir alles daran, dass er hier bleibt." Hier könne Kamada zeigen, dass die vergangene Saison keine Eintagsfliege war. Sein Trainer würde diesen Weg gerne mit ihm zusammen gehen. Heißt auch: Jetzt muss der Japaner eigentlich nur noch auf seinen direkten Vorgesetzten hören.