Markus Krösche Eintracht Frankfurt

Nach dem Fehlstart von Eintracht Frankfurt in die Rückrunde findet Sportvorstand Markus Krösche deutliche Worte. In der Länderspielpause müssen die Fehler nun behoben werden.

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Highlights: Eintracht Frankfurt - Arminia Bielefeld

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Noch kein Sieg im neuen Jahr, nur ein Punkt aus drei Partien: Eintracht Frankfurt hat den Start in die Bundesliga-Rückrunde in den Sand gesetzt. Auch wenn das Fußball-Jahr 2022 noch jung ist, ruft diese negative Entwicklung jetzt Eintracht-Sportvorstand Markus Krösche auf den Plan. Nach der 0:2-Niederlage gegen Arminia Bielefeld wählte der 41-Jährige am ARD-Mikrofon deutliche Worte: "Wir sind mit dem Rückrundenstart nicht zufrieden. Das ist von der Punkteausbeute und für unsere Ansprüche zu wenig."

Für ihn stand die Pleite gegen das Kellerkind Bielefeld exemplarisch für den verkorksten Rückrundenstart. "Ich bin schon deutlich verärgert, weil die Niederlage einfach unnötig war", so Krösche, der ins Detail ging: "Von Anfang an hatten wir keine Konsequenz im Verteidigen, haben zu einfache Gegentore bekommen und unsere Chancen nicht genutzt. Das zieht sich durch die letzten drei Spiele. Wir müssen deutlich konsequenter agieren - jeder einzelne und als Mannschaft. Daran müssen wir arbeiten."

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Eintracht Frankfurt: Pressekonferenz nach dem Bielefeld-Spiel

Oliver Glasner
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Mittelmaß statt Angriff auf die Champions-League-Plätze

Besonders die Defensiv-Leistung, die Eintracht hat in drei Spielen sechs Gegentreffer kassiert, schlug Krösche übel auf. "Natürlich bin ich unzufrieden, wenn wir so einfache Gegentore zuhause bekommen und Arminia, die gut verteidigen kann, damit unnötig auf die Siegerstraße bringen."

Durch den Fehlstart ist für die Hessen in der Bundesliga erst einmal wieder Mittelmaß angesagt, der Angriff auf die Champions-League-Plätze ist mindestens vertagt. Unnötigerweise, wie Krösche findet. "Wir hätten gegen Dortmund und Augsburg gewinnen können, vielleicht gewinnen müssen, und haben nun gegen Bielefeld keine gute Leistung abgerufen", haderte Krösche. Die Konsequenz: hessischer Winter-Blues.

Glasner ist nicht beunruhigt

Damit dieser nicht schlimmer wird, soll in der Länderspielpause der Fehlstart aufgearbeitet werden. Trainer Oliver Glasner ist optimistisch, dass das klappt. "Wir haben schon ein paar schwere Situationen in dieser Saison durchgemacht. Wir haben jetzt zwei Wochen Zeit und werden ansprechen, wo wir besser werden wollen", so Glasner. "Dann werden wir auch zurück in die Erfolgsspur finden. Ich bin nicht beunruhigt."

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