Imago Eintracht Lüttich

Eintracht Frankfurt kämpft beim SC Freiburg gegen die eigene Auswärts-Bilanz und die müden Beine nach dem Spiel gegen Lüttich. Wäre das alles nicht schon genug, wartet obendrauf noch ein unangenehmer Gegner.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Eintracht Frankfurt trifft auf den SC Freiburg

Eintracht-Trainer Adi Hütter hatte in Lüttich Grund zur Wut.
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Eintracht Frankfurt ist ein Abstiegskandidat. Das sagt zumindest die Auswärtstabelle der Fußball-Bundesliga. Vier Spiele, drei Punkte, nur ein Sieg: Bis auf den 2:1-Erfolg vor mehreren Wochen bei Union Berlin gab es für die Hessen in dieser Saison auswärts nur Niederlagen. Beim SC Freiburg wartet am Sonntag (18 Uhr) nun die nächste schwere Partie in der Ferne auf das Team von Trainer Adi Hütter.

Eigentlich beschränkte sich die Auswärtsmisere der Eintracht bislang nur auf die Bundesliga. In der Europa League mitsamt Qualifikation im Sommer gelangen den Frankfurtern in vier Spielen drei Siege - bis Donnerstag. Dort setzte es gegen Standard Lüttich eine empfindliche 1:2-Niederlage, die den Einzug in die K.o.-Phase stark gefährdet. Und mit dieser Pleite in den Beinen geht es nun zum schwierigen Gegner aus Freiburg.

Lüttich im Kopf und in den Beinen

"Wir spielen gegen eine starke Mannschaft. Freiburg spielt sehr guten, variablen Fußball. Sie werden uns zudem sehr gut analysiert haben", weiß Hütter. Was die Aufgabe nicht leichter macht. Wenn nicht zudem der Last-Minute-Rückschlag und damit die Thematik der Auswärtsspiele hinzu kommt. "Das muss aus den Köpfen heraus", forderte Hütter am Freitag. Und aus den Beinen. Denn: "Das ist auch eine Frage der Physis. Es ist das sechste Spiel in 18 Tagen. Das hinterlässt Spuren."

Von einer Auswärtsmisere möchte der Eintracht-Coach nach der Partie bei Standard aber nicht sprechen. "Außer dem Spiel in Gladbach waren alle Partien knapp", so Hütter. "Wenn Filip Kostic in Lüttich das Tor schießt, gibt es diese Frage nicht." Der Serbe hatte in der Nachspielzeit die große Chance zum Siegtreffer, verfehlte aber deutlich. Nur kurz darauf trafen auf der anderen Seite die Belgier zum 2:1.

Hütter: "Müssen auswärts wieder punkten"

Auch wenn es in der Europa League und in der Bundesliga in der Ferne oft eng war, auch dem Frankfurter Trainer ist bewusst, dass nun auch in fremden Stadien wieder Zählbares herausspringen sollte. "Wir müssen auswärts wieder punkten", betonte Hütter. Am besten schon in Freiburg.

So könnte die Eintracht spielen:

Mögliche SGE-Aufstellung gegen Freiburg