Sebastian Rode von Eintracht Frankfurt

Sebastian Rode wird Eintracht Frankfurt für längere Zeit fehlen. Der Mittelfeldspieler musste sich nach anhaltenden Schmerzen einer Knie-OP unterziehen und fällt vorerst aus. Trainer Oliver Glasner hat mehrere Ersatz-Kandidaten im Kopf.

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Audioseite Eintracht vorerst ohne Rode

Sebastian Rode applaudiert den Fans nach dem Pokal-Aus in Mannheim
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Die schlechten Nachrichten bei Eintracht Frankfurt reißen nicht ab. Nach dem Fehlstart im DFB-Pokal und der Bundesliga gibt es jetzt auch noch personelle Hiobsbotschaften für das Team von Trainer Oliver Glasner. Wie die Hessen am Donnerstag mitteilten, wird Kapitän Sebastian Rode "bis auf Weiteres" ausfallen. Der 30-Jährige musste sich wegen anhaltender Knieprobleme operieren lassen und wird der Eintracht mehrere Wochen fehlen.

"Seit einigen Tagen zwingen mich Knieprobleme zur Pause. Leider kann ich daher in den kommenden Wochen dem Team nicht helfen", kommentierte Pechvogel Rode seine Zwangspause bei Twitter. Trainer Glasner sprach wenige Stunden später auf der Pressekonferenz von einem bitteren Ausfall. "Das wird sicher etwas dauern. Jetzt aber eine Prognose abzugeben, wäre nicht seriös."

Seit einigen Tagen zwingen mich Knieprobleme zur Pause. Leider kann ich daher in den kommenden Wochen nicht auf den Platz zurückkehren und dem Team helfen. Aber wie man mich kennt, bleibe ich optimistisch und werde wieder hart an meinem Comeback arbeiten.👊 #SGE @Eintracht

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Eintracht muss nachlegen

Der Mittelfeldspieler hatte bereits in der Vorbereitung immer wieder Pausen eingelegt und war beim Pokalspiel in Mannheim schon in der Halbzeit ausgewechselt worden. Nachdem Rode auch den Bundesliga-Auftakt beim BVB verpasst hatte, wurde er in dieser Woche noch einmal intensiv untersucht und unterzog sich letztlich einem arthroskopischen Eingriff. Die genaue Diagnose und die exakte Länge der Ausfallzeit sind nicht bekannt. Vorher war immer von einer Kniereizung die Rede gewesen.

Die Sorgen und Lücken in der ohnehin dünn besetzten Schaltzentrale im Mittelfeld der Eintracht werden damit immer größer. Da mit Makoto Hasebe, Stefan Ilsanker und Djbril Sow derzeit nur noch drei gelernte Sechser zur Verfügung stehen, muss die Eintracht definitiv noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv werden. Glasner deutete zumindest an, dass er sich mit Sportvorstand Markus Krösche über mögliche Alternativen unterhalte und die Eintracht noch einmal auf dem Transfermarkt zuschlagen könne.

Mehrere Optionen für Augsburg

Ob gegen den FC Augsburg am Samstag (15.30 Uhr) erneut Hasebe an der Seite von Sow im zentralen Mittelfeld auflaufen werde, ließ Glasner am Donnerstag offen. Der Japaner sei genau wie Ilsanker die naheliegende Option. Aber auch Aymen Barkok, Ajdin Hrustic oder selbst Youngster Fabio Blanco könnte diese Position begleiten. "Das ist alles sehr offensiv, aber das ist der Ist-Stand unseres Kaders."

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