Luka Jovic von Eintracht Frankfurt im Spiel gegen Hertha BSC.
Luka Jovic und Eintracht Frankfurt taten sich gegen die Hertha äußerst schwer. Bild © Imago Images

Keine Tore, wieder kein Sieg: Eintracht Frankfurt kommt in der Bundesliga gegen Hertha BSC nicht über ein Unentschieden heraus. Den Hessen fehlt über die gesamten 90 Minuten der Esprit in der Offensive.

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Die Eintracht hat in der Bundesliga das Siegen verlernt. Auch im dritten Spiel in Folge gelang den Frankfurtern kein Dreier. Gegen die kriselnde Hertha aus Berlin spielten die Hessen am Samstagnachmittag 0:0 und müssen damit den nächsten Rückschlag im Kampf um die Champions-League-Plätze hinnehmen.

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Trainer Adi Hütter wechselte seine Startelf nach dem 1:1 in Wolfsburg ordentlich durch und brachte in Martin Hinteregger, Gelson Fernandes, Jonathan de Guzman und Ante Rebic gleich vier neue Spieler. Die gewollte Wirkung blieb zu Spielbeginn jedoch aus. Die Eintracht begann fahrig, viele Angriffe der Hessen versandeten auf dem Weg nach vorne. Einzig Ante Rebic testete Hertha-Keeper Rune Jarstein (21. Minute).

Jarstein pariert gegen Rebic glänzend

Die Angriffe der Gäste waren da schon zielstrebiger. Ondrej Duda scheiterte jedoch aus 18 Metern an Kevin Trapp (24.) und Vedad Ibisevic köpfte aus fünf Metern am Tor vorbei (28.). Erst danach wachte die Eintracht auf und erspielte sich die ersten guten Chancen. Einen Rebic-Schuss aus vier Metern parierte Jarstein jedoch hervorragend (32.). Nur zwei Minuten später vergab dann de Guzman nach einer Rebic-Flanke aus acht Metern frei vor dem Tor. Sein Schuss ging deutlich drüber. Das war es aber in der ersten Hälfte mit der Eintracht in der Offensive.

Auch die zweite Hälfte begann aus Sicht der Frankfurter äußerst zäh. Esprit, Spielfreude - alles nicht zu sehen bei der Hütter-Elf. Im Gegenteil: Die Frankfurter durften sich in der 56. Minute bei Trapp bedanken, dass es beim 0:0 blieb. Der Torwart parierte einen Schuss von Rekik aus 18 Metern stark. Doch auch nach diesem Warnschuss war von einer Reaktion der Hessen nichts zu sehen.

Klünter sieht die Gelb-Rote-Karte

Es dauerte bis zur 71. Minute, ehe sich die Eintracht wieder zart dem Berliner Tor näherte. Der Schuss von de Guzman aus zwölf Metern war für Jarstein aber kein Problem. Nur sechzig Zeigerumdrehungen später hatte der Mittelfeld-Allrounder dann aber die große Möglichkeit zur Führung. De Guzman drosch den Ball aus zentraler Position jedoch freistehend über das Tor der Hertha. Eine weitere gute Eintracht-Chance gab es danach nicht mehr, nur der Berliner Lukas Klünter sah in der 80. Minute noch die Gelb-Rote-Karte. In der Nachspielzeit verhinderte Trapp sogar noch eine mögliche Pleite. Hertha-Profi Per Skjelbred scheiterte frei vor dem Tor am Eintracht-Keeper. Dadurch blieb es beim torlosen Remis.

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EINTRACHT FRANKFURT - HERTHA BSC 0:0

Tore: Fehlanzeige

Frankfurt: Trapp - Abraham, Hasebe, Hinteregger - Fernandes (46. Torro), Rode (62. Willems) - da Costa, Kostic - de Guzman (77. Paciencia) - Jovic, Rebic

Berlin: Jarstein - Plattenhardt, Rekik, Lustenberger, Klünter - Skjelbred, Mittelstädt - Kalou, Duda (79. Leckie), Lazaro (70. Dilrosun) - Ibisevic (64. Selke)     

Gelbe Karten: - / Plattenhardt, Lustenberger, Duda

Gelb Rot: Klünter (80.) 

Schiedsrichter: Jablonski (Bremen)    

Zuschauer: 51.500 (ausverkauft)     

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