Jubel von Eintracht Frankfurt im Spiel gegen Tallinn

Nach dem Sieg im Hinspiel hat Eintracht Frankfurt auch das Rückspiel in der Europa-League-Quali gegen Flora Tallinn gewonnen und damit die nächste Runde erreicht. Matchwinner war Doppelpacker Goncalo Paciencia.

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Adi Hütter auf der Pressekonferenz
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Eintracht Frankfurt hat die nächste Runde in der Europa-League-Qualifikation ohne große Mühe erreicht. Die Hessen gewannen das Rückspiel am Donnerstagabend gegen den Außenseiter Flora Tallinn mit 2:1 (1:1). Beide Treffer für das Team von Trainer Adi Hütter erzielte Goncalo Paciencia (37./54. Minute). Für Tallinn hatte zwischenzeitlich Vlasiy Sinyavskiy (40.) ausgeglichen. "Das ist meine Arbeit: zu rennen und zu treffen. Das habe ich heute gemacht. Deshalb bin ich glücklich", sagte Doppelpacker Paciencia. (Weitere Stimmen zum Spiel gibt es hier.)

Die Eintracht, bei denen Hütter im Gegensatz zum Hinspiel auf drei Positionen wechselte, begann äußerst zurückhaltend. Besonders in der Anfangsphase fehlte es den Frankfurter an Präzision und Esprit im Spiel nach vorne. Viele Angriffe verpufften nach einem individuellen Fehler, wodurch Chancen auf Seiten der Eintracht in der Schlussviertelstunde nicht vorhanden waren.

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zum Video Paciencia: "Immer wenn ich an meinem Geburtstag spiele, treffe ich"

Eintracht-Stürmer Paciencia
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Paciencia trifft zur Führung

Erst nach 20 Minuten wurde es ansehnlicher. Dejan Joveljic zielte jedoch einmal mit dem Fuß (19. Minute) und einmal per Kopf (26.) daneben. Besser machte es gute zehn Minuten später Sturm-Kollege Paciencia. Nach einer Flanke von Danny da Costa traf der Angreifer per Kopf zur verdienten Führung (37.).

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EINTRACHT GEGEN VADUZ

Der nächste Gegner in der Europa-League-Qualifikation der Eintracht ist der FC Vaduz. Das Team aus Liechtenstein setzte sich gegen Fehervar aus Ungarn durch. Das Hinspiel findet am 8. August in Liechtenstein statt, das Rückspiel am 15. August in Frankfurt.

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Diese hielt aber nicht bis zur Pause. Sinyavskiy traf nach einem kollektiven Tiefschlaf in der Eintracht-Defensive per schönem Schlenzer zum Ausgleich (40.). Felix Wiedwald, der einmal mehr den verletzten Frederik Rönnow im Tor der Hessen vertrat, war ohne Chance.

Schongang nach der Führung

Spannung kam danach aber nur kurz auf. Nach einem Schussversuch von da Costa klärte Tallinn-Verteidiger Peeter Järvelaid den Ball mit dem Oberarm und Schiedsrichter Jörgen Burchardt entschied auf Elfmeter. Eine zumindest diskutable Entscheidung. Paciencia ließ sich dennoch nicht zweimal bitten und traf sicher per Flachschuss ins rechte Eck zur erneuten Führung (54.).

Nach diesem Treffer nahm das Eintracht-Spiel kurzzeitig ein klein wenig an Fahrt auf. Die Kombinationen wurden flüssiger, wodurch sich die Hessen weitere Chancen erspielten. Der auffällige Paciencia verfehlte das Tor in der 62. Minute per Fallrückzieher nur knapp. Danach war aber wieder Schongang angesagt: Die Eintracht beherrschte das Spiel, ließ Ball und Gegner laufen, erspielte sich selbst auch keine weiteren größeren Chancen. Daher blieb es am Ende beim knappen, aber verdienten Heimsieg.

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EINTRACHT FRANKFURT - FLORA TALLINN 2:1 (1:1)

Frankfurt: Wiedwald - Da Costa, Toure, Hasebe, N'Dicka, Kostic - Torro, Kohr (75.Fernandes) - Kamada - Paciencia, Joveljic (67.Gacinovic)

Tallinn: Igonen - Järvelaid, Kuusk, Pürg, Kams - Sinyavskiy, Ainsalu, Kreida (78.Poom), Liivak (60.Alliku) - Vassiljev - Sorga (70.Lepik)

Tore: 1:0 Paciencia (37.), 1:1 Sinyavskiy (40.), 2:1 Paciencia (54./HE)

Schiedsrichter:
Burchardt (Dänemark)

Zuschauer: 48.000 (ausverkauft)  

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