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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found hr-Reporter Mathies Hohm vor dem Eintracht-Spiel gegen den FC Bayern

Martin Hinteregger im Zweikampf mit Bayerns Thomas Müller

Mit dem in der Kritik stehenden Ex-Eintracht-Trainer Niko Kovac kommt der strauchelnde FC Bayern am Samstag nach Frankfurt. Von einer möglichen Favoritenrolle will man bei den Hessen aber nichts wissen. Einige Personalfragen sind ungeklärt.

Adi Hütter, Trainer von Eintracht Frankfurt, sieht vor dem Duell mit Bayern München am Samstag (15.30 Uhr) keinen Vorteil in der aktuellen Schwächephase des Meisters. "Bayern München war immer am gefährlichsten, wenn man das Gefühl hatte, dass sie angeschlagen sind", sagte Hütter.

Frankfurt weist Favoritenrolle von sich

Der Eintracht-Coach ergänzte: "Sie gehen als Favorit ins Spiel, wir wollen mit unseren Mitteln Paroli bieten." Zuvor hatte sich Stürmer Bas Dost gegenüber der Bild-Zeitung ähnlich geäußert: "Sie sind der Favorit", sagte er. "Aber wir sind zu Hause richtig stark und da habe ich Vertrauen."

Dass die Favoritenrolle überhaupt zur Debatte steht, ist den durchwachsenen Auftritten der Bayern in den vergangenen Wochen geschuldet. Der Heimniederlage gegen Hoffenheim (1:2) folgten drei knappe Siege gegen Piräus (3:2) in der Champions League, Union Berlin (2:1) in der Bundesliga und den VfL Bochum (2:1) im DFB-Pokal.

Vor allem am Dienstag in Bochum entkamen die Münchner nur knapp einem blamablen Pokalaus beim Zweitligisten. Ex-Eintracht-Trainer Niko Kovac steht beim Rekordmeister in der Kritik und macht sich mit Aussagen wie "Frankfurt hat die besten Fans der Liga" auf Sport1 am Dienstag beim Anhang seines aktuellen Arbeitgebers keine Freunde.

Hoffnung auf Dost und Kostic

Um die Unsicherheit bei den Bayern auszunutzen, will Hütter aus einer stabilen Defensive "mutig nach vorne" spielen. Vor eigenem Publikum ist Frankfurt in der laufenden Bundesliga-Saison noch ungeschlagen. 

Die Hoffnungen der Hessen ruhen vor allem auf Torjäger Dost und Flügenflitzer Filip Kostic. Dost hatte zuletzt im DFB-Pokal beim FC St. Pauli (2:1) einen Doppelpack erzielt. Zuvor war der Niederländer angeschlagen. Hütter hofft nun darauf, dass Dost "wieder so hergestellt ist", dass er gegen die Bayern von Beginn an spielen kann.

Kostic laborierte zuletzt an Knieproblemen. "Er hat trainiert und wir werden schauen, ob es sich bis morgen ausgeht", so Hütter, der klarstellte: "Wir brauchen Jungs, die 90 Minuten marschieren können und die über ihre Grenze gehen können."

So könnte die Eintracht spielen:

Mögliche SGE-Aufstellung gegen Bayern