Bruno Hübner

Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner ist angetan vom Willen des Teams, in dieser Saison etwas Außergewöhnliches zu erreichen. Außerdem spricht er über die Verletzungen von Younes und Hinteregger.

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Bruno Hübner, Sportdirektor von Eintracht Frankfurt, freut sich darüber, dass die Mannschaft den Vorsprung auf Borussia Dortmund auf sieben Punkte ausgebaut hat und nun auf bestem Weg in die Champions League ist. "So, wie wir auftreten und wie wir das möchten, etwas Außergewöhnliches in dieser Saison zu schaffen, das beeindruckt mich schon. Dementsprechend motiviert sind wir", sagte er am Rande des Trainings am Dienstag im vereinseigenen Livestream.

Ein Sonderlob bekam Trainer Adi Hütter für die Entscheidung, in Dortmund mit André Silva und Luka Jovic als Doppelspitze zu beginnen. "Das zeigt, wie überzeugt wir sind, dass wir versuchen, das Bestmögliche aus dieser Saison zu holen", so Hübner.

Hoffen bei Younes, Bangen bei Hinteregger

Und auch jener Silva hat es dem 60-Jährigen gerade sehr angetan. "Wenn es nach mir geht, soll er die Form bitte beibehalten. Das ist etwas Außergewöhnliches bei Eintracht Frankfurt in 50 Spielen 34 Tore zu schießen", sagte er über den Stürmer, der sich anschickt, den Tor-Rekord von Eintracht-Legende Bernd Hölzenbein zu knacken. "Der Schritt zu Eintracht Frankfurt war der richtige für ihn."

Zumindest in einem Fall machte Hübner den Fans Hoffnung auf die schnelle Rückkehr eines wichtiges Spielers: Bei Amin Younes, der am Samstag zur Halbzeit angeschlagen ausgewechselt worden war, sei er "optimistisch, dass er wieder zur Verfügung steht", wenn es am Samstag (15.30 Uhr) gegen Wolfsburg geht. Hinteregger dagegen habe am Dienstag noch mal ein MRT gemacht. "Da müssen wir schauen, wie es aussieht." Mit Almamy Touré und Ragnar Ache rechnet der Sportdirektor in dieser Saison nicht mehr.

Hübner freut sich auf "harte Nuss"

Hübner freut sich nach eigener Aussage auf das Wolfsburg-Spiel, "weil wir sie mit einem Sieg nochmal in den Wettbewerb reinziehen können". Der VfL liegt aktuell mit vier Punkten Vorsprung auf die Eintracht auf Platz drei. "Wenn sie gewinnen, dürfte es schwer werden, sie noch einzuholen. Es steht also viel auf dem Spiel und wir sind hochmotiviert", sagte Hübner. Was er für Samstag erwartet? "Einen Gegner, der sehr kompakt ist und wenig Torchancen zulässt. Eine richtig harte Nuss."

Ähnlich sieht es Mittelfeldspieler Djibril Sow: "Physisch ist Wolfsburg vermutlich die beste Mannschaft in der Liga, das wird noch einmal ein ganz anderes Spiel als gegen Dortmund", sagte er nach dem Training zu Eintracht-TV. "Zu Hause sind wir diese Saison aber noch ungeschlagen und gehen entsprechend voller Zuversicht in die Partie."