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Audioseite Eintracht stolpert auch gegen den VfB

Eintracht Frankfurt André Silva VfB Stuttgart

Eintracht Frankfurt hat im wichtigen Heimspiel gegen den VfB Stuttgart nur einen Punkt geholt. Gegen die Schwaben taten sich die Hessen lange schwer, lagen sogar zurück, konnten sich am Ende aber auf Filip Kostic verlassen.

Eintracht Frankfurt hat in der Bundesliga das zweite Spiel in Folge nicht gewinnen können. Gegen den VfB Stuttgart kamen die Hessen am Samstag in einer besonders in der ersten Hälfte zähen Begegnung nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus. Den Führungstreffer von Sasa Kalajdzic (68. Minute) konnte Filip Kostic postwendend für die Eintracht ausgleichen (69.).

Die Eintracht bleibt in der Tabelle damit auf Rang vier, von hinten rückt Leverkusen nach dem Erfolg gegen Gladbach aber näher. "Für mich ist das heute kein Rückschlag. Wir sind schließlich immer noch unter den ersten Vier", sagte Eintracht-Trainer Adi Hütter nach dem Spiel. (Mehr Stimmen zum Spiel gibt es hier.)

Vierzig Minuten Leerlauf in Halbzeit eins

Die erste Halbzeit der Partie ist schnell erzählt. Die Eintracht, die erstmals mit dem Sturmduo André Silva/Luka Jovic auflief, hatte zwar mehr von der Partie und auch mehr Ballbesitz, Torchancen sprangen dabei kaum welche heraus. Amin Younes versuchte es in der 4. Minute per Kopf, danach kam lange, lange nichts - auch nicht vom Gast aus Stuttgart, der die Räume geschickt eng machte und den Hessen damit die Lust auf Fußball nahm.

Nach knapp vierzig Minuten Leerlauf schalteten die Frankfurter endlich wieder einen Gang höher und kamen vor der Pause zur zweiten einzigen Möglichkeit des ersten Durchgangs. Nach einer Flanke von Kostic nahm Silva den Ball direkt aus knapp elf Metern, VfB-Keeper Gregor Kobel war jedoch zur Stelle (43.). Genau in diese erste und Drangphase der Hessen hinein kam der Halbzeitpfiff.

Der Halbzeittee nahm der Eintracht kurz den Schwung. Der VfB kam besser aus der Pause und hatte in der 53. Minute die zu diesem Zeitpunkt beste Chance der Partie. Konstantinos Mavropanos köpfte den Ball nach einer Ecke völlig freistehend aus sieben Metern aber deutlich drüber. Ein kurzer Wachmacher, der den Hessen guttat. In der 54. Minute traf Kostic zur vermeintlichen Eintracht-Führung, Luka Jovic hatte zwei Aktionen zuvor aber hauchzart im Abseits gestanden.

Kostic gleicht die VfB-Führung aus

Es war nun endlich Schwung in der Partie. Silva prüfte in der 64. Minute wieder Kobel. Kurz darauf klingelte es dann jedoch im Kasten der Hessen. Nach einem langen Ball von Marc-Oliver Kempf stand Kalajdzic völlig frei und brachte den Ball im Zusammenspiel mit dem Arm von Martin Hinteregger im Tor unter (68.).

Spätestens jetzt war endlich genau der Dampf in der Partie, den alle zuvor erwartet hatten. Nur eine Minute nach der Führung war Kostic wieder im Strafraum halblinks frei, zog wieder ab, der Ball landete genau wie knapp 15 Minuten zuvor im unteren rechten Toreck - und dieses Mal zählte der Treffer (69.). Nur drei Minuten später hatte Jovic die Eintracht-Führung auf dem Fuß. Seine Direktabnahme sieben Meter vor dem Tor wurde aber von Borna Sosa über den VfB-Kasten gelenkt.

Eintracht drängt in der Schlussphase

Die Eintracht wollte in der Schlussphase unbedingt den Siegtreffer erzielen. Sowohl zwei Schüsse von Stefan Ilsanker (86.) und Silva (90.+4) als auch zwei Kopfbälle von Jovic (87.) und Hinteregger (89.) fanden aber nicht ihr Ziel, womit es am Ende beim Remis, das den Frankfurtern im Kampf um die Champions League wenig hilft, blieb.

Weitere Informationen

Eintracht Frankfurt – VfB Stuttgart 1:1 (0:0)

Frankfurt: Trapp - Ilsanker, Hinteregger, N'Dicka - Sow, Hasebe (71. Rode) - Durm (71. Toure, 82. Chandler), Younes (86. Zuber), Kostic - Jovic, Silva
Stuttgart: Kobel - Mavropanos, Anton, Kempf - Endo, Sosa (88. Churlinov), Mangala, Wamangituka, Förster, Coulibaly (62. Klimowicz) - Kalajdzic (88. Cisse)      

Tore: 0:1 Kalajdzic (68.), 1:1 Kostic (69.)  
Gelbe Karten: Hinteregger, N'Dicka  - Mangala, Wamangituka

Schiedsrichter: Schröder (Hannover)

Ende der weiteren Informationen

Sendung: hr-iNFO, 06.03.2021, 17.30 Uhr