Ante Rebic

Ante Rebic wird Eintracht Frankfurt aller Voraussicht nach verlassen. Entsprechende Gerüchte bestätigte Sportdirektor Fredi Bobic am Sonntag. Einen adäquaten Ersatz bekommen die Hessen direkt im Gegenzug.

Ante Rebic wird Eintracht Frankfurt wohl in Richtung Italien verlassen. Die Hessen teilten am Sonntag vor dem Punktspiel gegen Fortuna Düsseldorf mit, dass Rebic "auf eigenen Wunsch nicht im Kader" sei. Sportdirektor Fredi Bobic bestätigte nach dem Spiel bei Sky, dass Rebic auf dem Weg zum AC Mailand ist. "Es ist sein ganz großer Wunsch nach Italien zu gehen, er sucht eine neue Herausforderung", so Bobic. Rebic soll für zwei Jahre nach Italien verliehen werden, über ein Kaufoption schwieg sich der Sportdirektor vorerst aus.

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Einen Ersatz für den Kroaten hat die Eintracht bereits an der Angel. "Wir kriegen im Gegenzug André Silva", verriet Bobic. Der portugiesische Angreifer soll am Montag in Frankfurt eintreffen. "Wenn alles funktioniert, ist André Silva ab morgen ein Adlerträger und Ante in Mailand." Laut italienischen Medien ist auch für André Silva ein Leihgeschäft geplant.

Rot gegen Straßburg

Rebic hatte in der Saison 2016/17 als Leihspieler bei der Eintracht unter Vertrag gestanden, danach verpflichteten die Frankfurter den Stürmer fest. Mit zwei Final-Treffern besaß Rebic 2018 maßgeblichen Anteil am DFB-Pokalsieg der Eintracht gegen Bayern München (3:1). Trotz lukrativer Angebote entschied er sich im folgenden Sommer aber für einen Verbleib am Main.

In den vergangenen Wochen hatte sich ein Abschied allerdings abgezeichnet. Der 25-Jährige legte häufig eine lustlose Einstellung an den Tag, vor allem beim Play-off-Hinspiel bei Racing Straßburg in der vergangenen Woche enttäuschte er auf ganzer Linie. Im Rückspiel am Donnerstag wirkte Rebic engagierter, flog kurz vor der Halbzeit aber mit Rot vom Platz.

Auf den Wechsel gedrängt

"Ante hat hier drei überragende Jahre gehabt, aber er hat jetzt so eine Phase, in der er zu launisch war und ein bisschen zu sehr auf diesen Wechsel gedrängt hat", erzählte Bobic. Übel würde er dem Kroaten sein divenhaftes Verhalten aber nicht nehmen. "Ich werde ihn immer positiv in Erinnerung behalten."