Jakic im Spiel der Eintracht gegen Wolfsburg

Eintracht Frankfurt kann auch beim VfL Wolfsburg nicht gewinnen und zeigt erneut wenig Erfrischendes. Die Führung durch Lammers ist zu wenig, am Ende fehlen sichtbar die Kräfte.

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Eintracht Frankfurt wartet weiter auf den ersten Sieg in dieser Saison. Die Mannschaft von Trainer Oliver Glasner kam zum Abschluss des 5. Spieltags am Sonntagabend nicht über ein 1:1 (1:0) beim VfL Wolfsburg hinaus und steckt als 15. erst einmal im Tabellenkeller der Bundesliga fest. Sam Lammers hatte die Hessen in Führung gebracht (38.), Wout Weghorst gelang der hochverdiente Ausgleich (70.).

Glasner lässt Startelf unangetastet

Trainer Glasner hatte an seiner alten Wirkungsstätte die gleichen elf Spieler in die Startformation berufen, die auch am Donnerstag gegen Fenerbahce Istanbul begonnen und bis auf Rafael Borré 90 Minuten auf dem Rasen gestanden hatten. Besonders bemerkenswert war das bei Martin Hinteregger. Der Kapitän hatte sich in der Europa League eine Schulterläsion mit zwei gerissenen Bändern zugezogen, eine Pause legt er trotzdem nicht ein.

Ob es dann an der fehlenden Frische der Eintracht oder der guten Form der Wölfe lag, sei dahingestellt. Die Anfangsphase gehörte aber klar den Gastgebern. Die Mannschaft von Trainer Mark van Bommel übernahm die Initiative und schnürte die Eintracht am eigenen Strafraum fest. Josuha Guilavogui nach einem Eckball (4. Minute), Kevin Mbabu nach schöner Kombination (12.) und Weghorst, der ebenfalls nach einer Ecke an die Latte köpfte (16.), verpassten die Führung. Von der Eintracht kam nach vorne herzlich wenig.

Im Gegensatz zur bisherigen Saison stimmte dann aber die Effizienz. Bei einem der wenigen Angriffe der Eintracht, die mit zunehmender Dauer etwas aktiver wurde, kam Filip Kostic auf Höhe des Strafraums an den Ball und bediente den in der Mitte lauernden Sam Lammers. Der Niederländer fackelte nicht lange und traf per Direktabnahme zur Führung. Ein technisch anspruchsvoller, aber trotz der Leistungssteigerung eher glücklicher Treffer.

Wolfsburg belohnt sich

Am Spielverlauf änderte sich auch nach der Halbzeit nichts. Wolfsburg blieb das dominierende und bessere Team, die Eintracht beschränkte sich auf gelegentliche Konter und die Absicherung des eigenen Tors. Der Einsatz der Hessen stimmte, aufgrund der sichtbar schwindenden Kräfte nahm aber auch die Entlastung immer weiter ab. Folge: Die Eintracht geriet immer mehr unter Druck und wankte zusehends.

Und so kam es, wie es kommen musste: Nach drei vergebenen Chancen durch Weghorst (54.), Dodi Lukebakio (56.) und Maximilian Arnold (69.) war es dann erneut Weghorst, der nach schöner Vorarbeit von Mbabu zum verdienten Ausgleich einschob (70.).

In der Folge reagierte Glasner und nahm mit Kostic und Lammers (72.) sowie Sow und Kamada (82.) vier deutlich müder werdende Profis vom Feld und sorgte mit frischen Kräften für etwas mehr Stabilität. Die Eintracht wehrte sich nach Kräften und ließ bis auf ein Wolfsburger Abseitstor in der Nachspielzeit nichts mehr zu. Für Euphorie und Optimismus dürfte aber auch dieses Remis nicht sorgen.

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VfL Wolfsburg – Eintracht Frankfurt 1:1 (0:1)

Wolfsburg: Casteels - Mbabu, Lacroix, Bornauw, Gerhardt (86. Roussilion) - Guilavogui, Arnold, Lukebakio, Waldschmidt (72. Baku), Steffen (46. Nmecha) - Weghorst                   
Frankfurt: Trapp - da Costa, Hinteregger, Ndicka, Durm - Sow (82. Hrustic), Jakic,  Borré, Kamada (82. Ilsanker), Kostic (72. Lindström) - Lammers (72.Hauge)   

Tore: 0:1 Lammers (38.), 1:1 Weghorst (70.)
Gelbe Karten:  Guilavogui, Waldschmid – da Costa, Hinteregger, Ndicka, Durm, Sow, Jakic          

 Schiedrichter: Zwayer (Berlin)       
Zuschauer: 9.266      

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