Eintracht-Trainer Adi Hütter

Das Qualifikations-Hinspiel in Straßburg hat Eintracht Frankfurt knapp verloren. Für Trainer Adi Hütter ein gefährliches Ergebnis, das er am Donnerstag korrigieren will - am besten mit einem "intelligenten Spiel".

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Es gilt, ein 0:1 wieder gut zu machen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Im Qualifikations-Rückspiel gegen RC Straßburg (am Donnerstag ab 20.30 Uhr im Social Radio) muss Eintracht Frankfurt die Pleite aus dem Hinspiel drehen. "Das ist ein gefährliches Ergebnis", analysiert Trainer Adi Hütter vor der Partie. Klar: Volle Attacke voraus wird nicht die Marschroute sein. "Wir müssen nicht auf Teufel komm raus in dieses Spiel gehen."

Mit Schaum vorm Mund werden die Hessen also nicht in die Partie gehen. Denn ein Gegentor bedeutet aus Frankfurter Sicht auch, dass dann drei Treffer her müssten. Und dass die Eintracht aktuell nicht als Tormaschine verschrien ist, ist in den vergangenen Begegnungen mehr als deutlich geworden.

Hütter: "Wir brauchen ein intelligentes Spiel"

"Der Gegner hat seine Qualitäten vor allem im Umschalten nach Ballgewinnen", weiß Hütter. Vorsicht ist demnach geboten. Oder wie es der Eintracht-Coach ausdrückt: "Wir brauchen ein intelligentes Spiel." Bei dem am Ende aber auch zwei Tore der Hessen herausspringen sollten. Wer die macht "ist egal", wie es Mittelfeldmotor Sebastian Rode betont.

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Es könnte also auch der wechselwillige Ante Rebic sein, der in Frankfurt aktuell für eine Menge Zündstoff sorgt. "Wenn er fit und geistig in der Lage ist, wird er spielen", erklärt Hütter. Seine Klasse, wenn er sie denn auf den Platz bringt, könnte die Eintracht sehr gut gebrauchen. Der Kroate kann mit Einzelaktionen weiterhin den Unterschied machen. Gegen einen tiefstehenden Gegner wie Straßburg kein zu unterschätzender Faktor.

Dost nicht dabei

Definitiv nicht dabei ist Neuzugang Bas Dost, der keine Spielberechtigung für die Play-offs besitzt. Der zu Wochenbeginn von Sporting Lissabon gekommene Torjäger drückt seinen Teamkollegen auf der Tribüne aber mit einem guten Gefühl die Daumen: "Jeder Spieler möchte unbedingt in der Europa League antreten", sagt Dost. "Die Mannschaft ist bereit."

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Mut macht übrigens ein Blick in die Statistik. Viermal empfingen die Frankfurter bisher ein französisches Team in einem europäischen Wettbewerb - viermal gab es einen klaren Sieg. AS Monaco (1974) und Girondins Bordeaux (2013) wurden jeweils mit 3:0 bezwungen, gegen den FC Sochaux (1980) gab es ein 4:2 und im Vorjahr wurde Olympique Marseille in der Gruppenphase mit 4:0 deklassiert.

So könnte die Eintracht gegen Straßburg spielen:

Mögliche Aufstellung Einracht gegen Straßburg