Adi Hütter von Eintracht Frankfurt beim Spiel gegen Arsenal

Eintracht Frankfurt will in London zurück in die Erfolgsspur finden und einen Schritt Richtung K.o-Runde machen. Wie das gelingen soll, erklärten Trainer Adi Hütter und Djibril Sow am Abend vor dem Spiel.

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202 Tage ist der letzte Eintracht-Trip nach London her, doch die Vorzeichen sind gänzlich andere. Damals, im Mai, stand die Eintracht nach rauschhaften Fußballfesten in Mailand, Lissabon und Co. beim FC Chelsea kurz vorm sensationellen Finaleinzug in der Europa League. Nun, ein halbes Jahr später, müssen die Hessen zum damaligen Fast-Finalgegner, dem FC Arsenal. Und kämpfen ums Überstehen der Gruppenphase.

Die Formkurve zeigt dabei leicht nach unten. Der Auftritt beim 0:2 gegen Wolfsburg hat Trainer Adi Hütter sehr geärgert, wie er auf der Pressekonferenz vor der Partie sagte. "Mir hat gegen Wolfsburg die Leistung nicht gepasst. Wir haben nicht die Tugenden gezeigt, die uns seit langer Zeit auszeichnen."

"Aggressiv den Gegner unter Druck setzen"

Welche das unter anderem sind, verriet Mittelfeldspieler Djibril Sow, der mit Hütter vor der Presse Rede und Antwort stand. "Wir wollen im Spiel gegen den Ball aggressiv den Gegner unter Druck setzen. Das hat gegen Wolfsburg gefehlt und das wollen wir morgen wieder auf den Platz bringen.“ Prinzipiell, so Sow, habe man "in jedem Spiel die Hoffnung, etwas zu reißen." Also auch beim Gruppenfavoriten Arsenal, den Hütter als "Brocken" bezeichnete.

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Eintracht gegen Arsenal im Social-Radio

Das Spiel der Eintracht gibt es am Donnerstag ab 21 Uhr in der Vollreportage bei hr-iNFO und im Social Radio zum Mitdiskutieren bei hessenschau.de. hr1 berichtet ausführlich im heimspiel aus London.

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Bangemachen beim Favoriten gilt aber natürlich nicht. "Wir haben uns mit dem Spiel in Lüttich selber in Bedrängnis gebracht. Arsenal braucht auch noch einen Punkt. Wir müssen uns besser präsentieren als gegen Wolfsburg, dann können wir was mitnehmen." Die Devise: "Positiv sein. Es ist wichtig, dass wir weiterhin Vertrauen in unseren Spielstil haben. In London hängen die Trauben höher. Wir müssen bis zum Schluss dran glauben und kämpfen."

Zwei Schlüsselspieler fehlen

Nicht dabei mithelfen werden Sebastian Rode und Bas Dost, die mit muskulären Problemen ausfallen. "Sie sind zwei Schlüsselspieler. Aber es bringt nichts, Spieler mitzunehmen, die nicht bei 100 Prozent sind",so Hütter, der dennoch auch Entwarnung gab. "Es sind nur leichte Blessuren. Für so etwas haben wir einen entsprechenden Kader.“

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Ebenfalls nicht dabei sein können die Eintracht-Fans nach der Sperre der Uefa. Ein Umstand, den auch Hütter und Sow schade finden. Sow etwa habe die letztjährigen Auswärtsspiele der Eintracht "im Fernsehen verfolgt. Das war beeindruckend. Aber wenn wir etwas für die Fans holen, die zuhause sind, können wir stolz sein." Mehr noch: Sollte das gelingen, stünden die Chancen nicht schlecht, dass auch im neuen Jahr wieder die ein oder andere Frankfurter Auswärtsfahrt stattfindet. Dann sogar wieder mit Fans.

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