Rode im Zweikampf mit einem Spiele von Gladbach

Das zweite Bundesliga-Spiel unter Corona-Bedingungen führt Eintracht Frankfurt zum FC Bayern München. Aber: Sebastian Rode sieht die Hessen bei seinem Ex-Club nicht chancenlos.

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zum hr-fernsehen.de Video Die Eintracht verpatzt den Re-Start – wie geht es weiter?

Mehrere Eintracht Frankfurt-Spieler sitzen auf einer leeren Tribüne verteilt, mit Masken geschützt.
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Eintracht Frankfurts Mittelfeldspieler Sebastian Rode fordert im Topspiel der Fußball-Bundesliga beim Tabellenführer FC Bayern München einen ähnlich mutigen Auftritt wie beim 5:1-Sieg der Hessen im Hinspiel. "Es wird darauf ankommen, viel Gras zu fressen, viele Meter zu machen, auch ohne Ball, um so lange wie möglich die Null zu halten und nach Möglichkeit vorne den Lucky Punch zu setzen", sagte der 29-Jährige.

Man müsse am Samstag (18.30 Uhr) ähnlich couragiert auftreten wie Anfang November, als die Eintracht dem Rekordmeister vor heimischer Kulisse eine bittere Niederlage zugefügt hatte. Dieses Spiel habe grundsätzlich gezeigt, "dass wir jedem Paroli bieten können, wenn wir mutig auftreten. Nur so haben wir die Chance, Spiele zu gewinnen", sagte Rode.

Sebastian Rode: Rückkehr an alte Wirkungsstätte

Für den Blondschopf ist es eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte, auf die er sich trotz der Geisterkulisse freut. "Es wird wieder eine schöne Reise nach München, weil ich dort viele Leute kenne, mit denen ich noch zusammengespielt habe", sagte Rode, der von 2014 bis 2016 das Bayern-Trikot trug.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Rode: "Müssen uns nicht verstecken"

Foto Hübner Rode
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Apropos Geisterkulisse: Mit der Tatsache, dass sämtliche Bundesligaspiele mindestens bis zum Ende der aktuellen Saison ohne Fans in den Stadien stattfinden werden, kommt die Eintracht in diesem Frühjahr noch nicht so richtig zurecht. Ihr erstes Corona-Geisterspiel gegen den FC Basel in der Europa League verloren die Hessen Mitte März mit 0:3, in der Liga kassierten sie gegen Borussia Mönchengladbach die ersten beiden Gegentore nach 36 Sekunden beziehungsweise nicht einmal sieben Minuten.

Eintracht in der Tabelle auf Rang 13

"Mit Fans ist es natürlich schon etwas anderes, da hast du in gewisser Weise mehr Adrenalin im Blut", sagte Rode. "Aber es ist für jeden gleich. Wir müssen uns darauf einstellen und von der ersten Sekunde an hellwach sein und das eigene Tor verteidigen."

Nach vier Niederlagen in Serie sind die Frankfurter auf Rang 13 der Tabelle abgerutscht. Das Polster zum Abstiegsrelegationsplatz beträgt nur noch fünf Zähler.

Rode: "Wir können uns wieder steigern"

"Natürlich machen wir uns bewusst, dass wir weitere Punkte benötigen und dafür besser spielen müssen. Es sollte jedem klar sein, dass der Abstand nach unten nicht allzu groß ist und es sehr schnell gehen kann, gerade in den bevorstehenden Englischen Wochen", betonte Rode. Er sei aber davon überzeugt, dass die Mannschaft in der Lage ist, sich "aus einer solchen Situation zu befreien. Wir können uns wieder steigern".