Erik Durm von Eintracht Frankfurt

Erik Durm ist bei Eintracht Frankfurt vor allem als Backup auf den defensiven Außenbahnen ein Faktor. Für den Sommer-Neuzugang ist das aber kein Problem - ganz im Gegenteil.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Durm: "Das macht ein Team aus"

Erik Durm von Eintracht Frankfurt
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Drei Bundesliga-Spiele von Beginn an, einmal in der Europa Leauge in der Startelf, im DFB-Pokal eine Halbzeit auf dem Rasen: Die erste Kurz-Bilanz von Erik Durm bei Eintracht Frankfurt liest sich ordentlich. Der Weltmeister von 2014 wurde vor der Saison als Backup für Danny da Costa oder Filip Kostic verpflichtet, findet sich daher öfters auf der Bank wieder. Ein Problem für Durm? Mitnichten!

Denn der 27-Jährige kann gut mit seiner Rolle leben. "Ich versuche, auf dem Platz alles für die Mannschaft zu geben. Wenn ich nicht spiele, drücke ich eben die Daumen und unterstütze die Spieler auf meiner Position – sei es nun Danny, Timmy oder Filip." Für Durm etwas ganz Normales: "Das macht ein Team auch aus. Ansonsten sollte man in eine Einzelsportart gehen."

Durm: "Luft nach oben ist immer"

Und Durm ist definitiv kein Einzelsportler. Die Mannschaft geht vor. Neben dem Blick auf das Team hat der gebürtige Pfälzer aber natürlich auch einen Blick auf die eigene Leistung. "Luft nach oben ist immer", weiß der Ex-Dortmunder - und geht ins Detail: "Ich müsste versuchen, offensiv noch mehr ins Eins-gegen-eins zu gehen. Das fordert auch der Trainer von uns Außenspielern."

Bei seiner ersten Bundesliga-Station in Dortmund musste Durm vor allem defensiv seine Seite beackern. Eintracht-Coach Adi Hütter fordert in seinem System mit offensiven Außenspielern mehr Angriffslust von Durm, da Costa und Co. Beherzigt der Sommer-Neuzugang das noch mehr, dürften weitere Einsätze auf den eigentlichen Backup warten. Dann wird er von der Bank aus unterstützt - und nicht anders herum.