Adi Hütter von Eintracht Frankfurt beim Training

Eintracht Frankfurt trifft zum Saisonauftakt daheim auf Aufsteiger Arminia Bielefeld. Für manche der perfekte Gegner zum Start. Oder etwa doch nicht?

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Hütter: "Müssen gegen Arminia an unsere Leistungsgrenze gehen"

Adi Hütter PK still
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Es gibt für so etwas ja viele Ausdrücke. Das reinste Kinderspiel. Oder ein Spaziergang. Oder vielleicht einfach ein Klacks. Kurzum: etwas, das leicht zu packen ist. Für den Österreicher ist das "a gmahde Wiesn". Also auch für Eintracht-Coach Adi Hütter. Stellt sich nur die Frage vor dem ersten Spieltag am Samstag (15.30 Uhr) in der neuen Bundesliga-Saison: Ist Aufsteiger Arminia Bieleld für die Frankfurter "a gmahde Wiesn"? Oder etwa nicht?

Was dafür spricht: Die Ostwestfalen sind der krasse Außenseiter, müssen sich als Aufsteiger erst an die Liga und das Tempo gewöhnen. Dazu kommt: In der ersten DFB-Pokal-Runde haben die Bielefelder einen klassischen Fehlstart hingelegt und beim Regionalligisten aus Essen - um es mit alpenländischem Einschlag auszudrücken - eine kleine 0:1-"Watschn" bekommen und sind ausgeschieden.

N'Dicka fehlt der Eintracht verletzt

Dagegen spricht, dass die Arminia weiter schwer einzuschätzen ist. Auch für Hütter. "Ob das nun dankbar ist oder nicht, weiß ich nicht. Das ist eine Mannschaft, die auch gut Fußball spielen kann. Im Vorbeigehen wird das nicht funktionieren", ist sich der 50-Jährige sicher, der in der Verteidigung auf den verletzten Evan N'Dicka verzichten muss.

Seine Forderung daher: "Wir müssen an unsere Leistungsgrenze gehen." Dennoch weiß der Eintracht-Coach genau, wer am Samstag vor den 6.500 Zuschauern in der Frankfurter Arena den Ton angeben soll. "Ich will, dass unsere Mannschaft spielbestimmend ist", forderte Hütter.

Hasebe könnte Eintracht-Spiel ankurbeln

Helfen könnte ihm dabei Makoto Hasebe. Der spielstarke Japaner dürfte für N'Dicka wieder in die Abwehrkette rücken und von hinten das Spiel der Eintracht ankurbeln. Martin Hinteregger würde dann den linken Part in der Dreierkette übernehmen und sich - ähnlich wie im Pokal in München gegen Sascha Mölders - vornehmlich um Fabian Klos, den Sturmtank der Bielefelder, kümmern.

Aufgaben hält dieses Auftaktspiel also genug bereit für die Hessen. "Ich glaube nicht, dass es eine gmahde Wiesn ist", so Hütter. Womit wenigstens die Eingangsfrage, zumindest aus Sicht des Eintracht-Trainers, schon einmal beantwortet wäre.

So könnte die Eintracht gegen Bielefeld spielen:

Die mögliche Aufstellung der Eintracht gegen Bielefeld