Sebastian Rode

Sebastian Rode wird Eintracht Frankfurt ab sofort als Kapitän auf das Feld führen. Trainer Oliver Glasner hat seine Entscheidung begründet.

Oliver Glasner hat sich in seinen ersten Wochen bei Eintracht Frankfurt Zeit gelassen und genauestens beobachtet, wer den Traditionsverein zur kommenden Saison als Kapitän auf das Feld führt. Die Wahl ist acht Tage vor dem Pflichtspielstart in der ersten DFB-Pokal-Runde bei Waldhof Mannheim (Sonntag/15.30 Uhr) auf Sebastian Rode gefallen. Der aktuell verletzt ausfallende Mittelfeldspieler hatte sich zu Beginn der Vorbereitung bereits positioniert, mannschaftsintern ist der 30-Jährige anerkannt und beliebt.

Glasner erklärt seine Entscheidung für Rode

Glasner begründete seine Entscheidung am Samstag: "Sebastian Rode ist als echter Hesse mit seiner großen Erfahrung und Persönlichkeit der ideale Kapitän für unsere Mannschaft und ein starker Repräsentant von Eintracht Frankfurt." Rode selbst drückte aus, wie viel ihm dieses Amt bedeutet: "Die Kapitänsbinde zu tragen, erfüllt mich mit Stolz und großer Freude. Ich möchte mich bei Oliver Glasner für sein Vertrauen bedanken."

Sollte Rode fehlen oder auf der Bank sitzen, wird er zukünftig von Makoto Hasebe und Martin Hinteregger vertreten. Glasner lobte das Duo und darüberhinaus noch den Schlussmann: "Gemeinsam mit Kevin Trapp im Tor besitzen wir eine fantastische Ache." Rode kündigte an: "Gemeinsam mit meinen Stellvertretern Makoto Hasebe und Martin Hinteregger sowie mit Kevin Trapp als Führungsspieler und sicherem Rückhalt im Tor werde ich das Kapitänsamt tagtäglich mit Leidenschaft ausführen."

Hasebe und Hinteregger als Stellvertreter

Die Entscheidung für den Kämpfer kam aber nach den ersten Eindrücken der Beobachter in der Vorbereitung etwas überraschend. Zwar ist Rode ein Führungsspieler, doch aufgrund diverser körperlicher Probleme verpasste er Teile des Trainings. Doch Glasner sieht auch zukünftig in ihm einen wichtigen Baustein bei der Eintracht.