Matthias Ginter vom Borussia Mönchengladbach und Bas Dost von Eintracht Frankfurt

Seit Anfang Oktober wartet die Eintracht auf einen Sieg in der Bundesliga. Im Heimspiel gegen Gladbach ruhen die Hoffnungen vor allem auf einem Rückkehrer.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Hütter: "Es ist eine Achterbahnfahrt"

Adi Hütter
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Die wichtigste Nachricht vorweg: Stürmer André Silva ist nach Muskelproblemen wieder zurück. "Es schaut gut aus", sagte Eintracht-Trainer Adi Hütter auf der Pressekonferenz am Montag. "Er hat heute mittraininert und ist morgen ein Thema." Und den Torjäger können die Frankfurter am Dienstag gegen Gladbach (18.30 Uhr) wahrlich gut gebrauchen.

Die Durchschlagskraft fehlt

Denn: "In vielen Situationen fehlt uns vielleicht die Durchschlagskraft nach vorne", analysierte Hütter mit Blick auf die Saison und insbesondere das 1:2 in Wolfsburg am vergangenen Freitag. Die soll nun ausgerechnet gegen den frischgebackenen Achtelfinalisten der Champions League wieder zu sehen sein.

"Wir erwarten ein kampfbetontes Spiel, wir brauchen Geduld, müssen in die Zweikämpfe kommen und Akzente nach vorne setzen", formuliert der Coach seine Erwartungen. "Natürlich wäre es ein Spiel, bei dem wir uns wieder selbst rausziehen können." Sprich: Den ersten Bundesliga-Sieg seit Anfang Oktober feiern.

Hütter weist Kritik an Ilsanker zurück

Den Vorwurf mutlos zu sein, weil er gerade im Mittelfeld zuletzt auf Nummer sicher und eine defensivere Ausrichtung gesetzt hatte, wies Hütter zurück. "Es hat nichts mit Mutlosigkeit zu tun, wenn man gegen bessere Mannschaft defensiv spielt. Verliert man 0:3, sagen alle, man ist dämlich." Immerhin hatte die Eintracht sowohl gegen RB Leipzig und Borussia Dortmund jeweils ein 1:1 erreicht.

Außerdem seien auch nicht "alle Spieler auf Topniveau", wie Filip Kostic, der nach einer Verletzungspause noch nicht auf dem von ihm gewohnten Leistungslevel spielt. "Da muss man etwas Geduld haben", sagte Hütter zu dem einstigen Wirbelwind auf der linken Außenbahn. "Er hat die Latte aber auch selbst sehr hoch gelegt." Kritik an anderen Spielern wie Stefan Ilsanker wies er ungewohnt dünnhäutig zurück: "Es war nicht alles super. Aber ich mag es nicht, wenn man Spieler in die Ecke stellen will."