Makoto Hasebe und Milot Rashica im Zweikampf

Eintracht Frankfurt will gegen kriselnde Bremer ins Halbfinale des Pokals einziehen. Einen Seitenhieb auf den Gegner kann sich Trainer Hütter allerdings nicht verkneifen.

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Adi Hütter auf der Eintracht-Pressekonferenz
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Eintracht Frankfurts Trainer Adi Hütter hat wenig Verständnis dafür, dass sich Werder Bremen für das Viertelfinalspiel im DFB-Pokal am Mittwoch (20.45 Uhr) durch die Absage der Sonntagspartie gegen die Hessen besonders motiviert fühlt. "Grundsätzlich braucht man in einem Viertelfinale des DFB-Pokals von außen keinen Motivationsschub", sagte Hütter.

Der Österreicher wünsche sich, dass man in Bremen "empathischer denken" würde. "Wir haben 28 Europacup-Spiele mehr als Werder", sagte Hütter. Außerdem gehe es darum, auch den anderen Mannschaften im unteren Tabellendrittel gerecht zu werden.

Bremen wähnt sich im Nachteil

Die Deutsche Fußball Liga hatte das Bremer Heimspiel gegen Frankfurt verschoben, weil zuvor das Europa-League-Rückspiel der Eintracht bei Red Bull Salzburg wegen einer Orkanwarnung von Donnerstag auf Freitag verlegt worden war. Die DFL wollte den Hessen mehr Zeit zur Erholung geben. Einen neuen Termin gibt es noch nicht.

Der Bundesliga-Vorletzte aus Bremen wähnt sich dadurch im Bundesliga-Absteigskampf im Nachteil. Noch immer ist Kohfeldt schwer verstimmt. "Die Hauptmotivation ziehen wir daraus, dass eine schlechte Entscheidung gegen uns getroffen wurde", so der Trainer. "Wir wollen es allen zeigen, das ist ganz klar."

Hütter: "Wir wollen nach Berlin"

Sein Gegenüber Hütter setzt außerdem darauf, dass sich die Fans nicht an Beleidigungen gegen Dietmar Hopp beteiligen, die im schlimmsten Fall zum Spielabbruch führen könnten. "Ich erwarte von unseren Fans, dass sie uns zu 100 Prozent unterstützen", sagte Hütter. "Persönliche Beleidigungen haben auf dem Fußballplatz nichts zu suchen."

Verzichten muss der Coach auf den noch immer verletzten Stürmer Bas Dost. David Abraham, Mijat Gacinovic und Lucas Torró sind dagegen wieder im Training und mögliche Optionen für den Kader.

Das Ziel für die Partie ist klar: "Wir wollen nach Berlin, da ist die Chance morgen da", so Hütter. Im Falle eines Sieges gegen Bremen müsste die Eintracht dafür allerdings auch noch das Halbfinale überstehen.