Die Eintracht-Mannschaft jubelt
Die Länderspielpause hat die Eintracht-Party nur kurz gestoppt. Bild © picture-alliance/dpa

Im siebten Anlauf hat es endlich geklappt: Eintracht Frankfurt hat am Samstag zum ersten Mal ein Pflichtspiel in Augsburg gewonnen. Zumindest über Nacht grüßen die Hessen nun vom zweiten Tabellenplatz.

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Adi Hütter in der PK

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Die Frankfurter Eintracht hat ihr Auswärtsspiel beim FC Augsburg am Samstag mit 3:1 (1:0) gewonnen. Es war der erste Sieg der Vereinsgeschichte in der Fuggerstadt. Jonathan de Guzmán brachte die Hessen bereits in der 1. Minute in Führung. Sébastien Haller, der den ersten Treffer bereits vorbereitet hatte, erhöhte in der 47. Minute auf 2:0. Für die Entscheidung sorgte Ante Rebic (68.). Dem eingewechselten Sergio Cordova gelang noch der Ehrentreffer (90.).

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Das Spiel, vor dem sich viele Eintracht-Fans gefürchtet hatten, begann mit einem Paukenschlag. Einen weiten Ball von Makoto Hasebe nahm Haller mit der Brust an und spielte ihn de Guzmán perfekt in den Lauf. Der Mittelfeldspieler ließ sich nicht zweimal bitten und traf nach gerade einmal 53 Sekunden zum 1:0 ins Netz. Es war der Auftakt zu einem wahren Hochgeschwindigkeits-Spiel.

Offener Schlagabtausch

Beide Teams legten konsequent den Vorwärtsgang ein – und beide Teams waren hinten erschreckend offen. Die Eintracht verzeichnete alleine in der ersten Halbzeit sechs Schüsse aufs Tor, die Augsburger sage und schreibe acht. Ungewohnt war hingegen die Abschlussschwäche der sonst so effizienten Frankfurter. Rebic kam in der 17. Minute aus elf Metern zentraler Position an den Ball – und schoss ihn einfach am leeren Tor vorbei. Das hätte das 2:0 sein müssen!

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Augsburgs Trainer Manuel Baum in der PK

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Einen Lupfer von Luka Jovic berührte FCA-Keeper Andreas Luthe  gerade noch mit den Fingerspitzen und sammelte den langsam in Richtung Tor hoppelnden Ball noch vor der Linie ein (30.). Aufseiten der Hausherren war Stürmer Michael Gregoritsch ein ständiger Gefahrenherd. Der Österreicher erzielte in der 23. Minute sogar den vermeintlichen Ausgleich, der dem FCA wegen einer knappen Abseitsstellung aber nicht anerkannt wurde.

Wieder ein schneller Treffer zu Beginn

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Adi Hütter in der PK

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Fast schon verhalten begann im Vergleich dazu der zweite Durchgang. Es dauerte tatsächlich bis zur 47. Minute, bis der zweite Treffer fiel. Jovic hielt den Ball auf der linken Flanke gerade noch im Spiel und bediente den mitgelaufenen Haller. Der Franzose behielt vor Luthe die Nerven und schob den Ball unter dem Torwart hindurch zum 2:0 ins Netz.

Der FCA stemmte sich gegen die Niederlage, die Eintracht stand hinten nun aber um einiges sicherer als noch in Halbzeit eins. Außer einem Kopfball von Martin Hinteregger, der knapp über die Latte zischte (63.), hatten die Hausherren offensiv nicht mehr allzu viel zu bieten. Den endgültigen Knockout besorgte Rebic, der von Danny da Costa bedient quasi mit dem Ball ins leere Tor laufen konnte (68.). Der Ehrentreffer von Cordova (90.) war zwar reine Makulatur, ärgerte aber vor allem Keeper Kevin Trapp, der gerne wieder zu Null gespielt hätte.              

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FC Augsburg - Eintracht Frankfurt 1:3 (0:1)

Augsburg: Luthe - Gouweleeuw, Khedira, Hinteregger - Schmid, Baier, Max -Jensen (46.Richter), Gregoritsch (82. Cordova), Caiuby - Schieber (72.Koo)   
                                       
Frankfurt: Trapp - Abraham (5. Russ), Hasebe, Ndicka - de Guzman (Willems 90.), Fernandes - da Costa, Kostic - Rebic - Haller, Jovic (78.Gacinovic)  

Tore: 0:1 de Guzman (1.), 0:2 Haller (47.), 0:3 Rebic (68.), 1:3 Cordova (90.) 
Gelbe Karten: Richter - de Guzman, Fernandes                        

Schiedsrichter: Zwayer (Berlin)       
Zuschauer: 28.000  

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Sendung: hr-fernsehen, heimspiel! am Samstag, 24.11.2018, 17.15 Uhr