Szene aus der Partie Eintracht gegen Hoffenheim

Gegen die TSG Hoffenheim kann Eintracht Frankfurt eigentlich nur gewinnen - Trainer Adi Hütter sei Dank. Was das alles zudem mit einem Zwei-Tore-Versprechen zu tun hat? Das Wichtigste zum Spiel.

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zum Video Pressekonferenz: Eintracht Frankfurt vor dem Spiel bei 1899 Hoffenheim

Adi Hütter auf der Pressekonferenz vor dem Spiel in Freiburg.
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Eintracht Frankfurt reist in der Bundesliga zur TSG Hoffenheim (Sonntag, 15.30 Uhr) und hofft auf den nächsten Sieg, um weiter im Champions-League-Rennen zu bleiben.

Die Ausgangslage

Die Eintracht, so simpel und aus hessischer Sicht erfreulich, schwebt auf einer absoluten Euphorie- und Siegeswelle. Selbst wenn es mal Rückschläge im Spiel wie gegen die Hertha gibt, bringt das die Frankfurter aktuell nicht aus der Fassung - gewonnen wird trotzdem. Seit mittlerweile acht Spielen sind die Hessen unbesiegt. Die Punktzahl dabei: 20. Im Jahr 2021 ist kein Team besser als die Frankfurter.

Der Gegner aus dem Kraichgau hat sich nach einer enorm schwierigen Phase im Spätherbst und Winter (0:4 gegen Schalke inklusive) mittlerweile wieder gefangen. Vor der Niederlage gegen den FC Bayern am vergangenen Wochenende feierte die TSG zwei Siege in Folge. Einfach dürfte es für die Eintracht also nicht werden.

Das Personal

Eintracht-Trainer Adi Hütter kann nach wie vor fast aus dem Vollen schöpfen. Ein Fragezeichen steht noch hinter Erik Durm. "Bei ihm könnte es sich ausgehen. Er trainiert schon mit der Mannschaft mit. Er kommt somit früher zurück, als wir gedacht haben", so der Trainer. Alternativen für rechts wären Almamy Touré oder wie zuletzt Aymen Barkok.

Bei Hoffenheim ist der Einsatz von Håvard Nordtveit noch unsicher. Der Norweger musste zuletzt mit Fußschmerzen im Training aussetzen. Es fehlen zahlreiche Verletzte wie Kevin Akpoguma, Ermin Bicakcic, Ryan Sessegnon und Benjamin Hübner. Neuzugang Georginio Rutter ist zudem noch in Quarantäne. Chris Richards, der aus München kam, stand hingegen schon mit der Mannschaft auf dem Trainingsplatz.

So könnte die Eintracht spielen:

Eintracht Frankfurt mögliche Aufstellung Hoffenheim

So könnte Hoffenheim spielen: Baumann - Adams, Nordtveit, Posch - Kaderabek, Samassekou, John - Rudy, Baumgartner - Kramaric, Bebou

Das sagen die Trainer

Adi Hütter: "Hoffenheim ist sehr unangenehm. Wir brauchen einen guten Tag. Es wird sicherlich wieder ein heißer Tanz. So wie wir spielen, gehören wir aktuell zu den Spitzenmannschaften."

Sebastian Honeß: "Frankfurt ist das Team der Stunde – sie haben die beste Punkteausbeute in diesem Jahr. Sie spielen sehr aggressiv und verteidigen gut am Mann. Gerade in den vergangenen Wochen haben sie sich auch fußballerisch nochmal verbessert. Sie haben eine individuelle Klasse im Team und sind eine Spitzenmannschaft."

Auf diese Spieler gilt es zu achten

Hoffenheim gegen Frankfurt: Das ist auch das Duell zweiter Top-Stürmer. Auf der einen Seite: André Silva. Der Portugiese ist aktuell einfach nicht zu stoppen. Auch nach der Rückkehr von Luka Jovic an den Main knipst der 25-Jährige weiter, wie er will. Die Rückkehr des Real-Angreifers scheint Silva sogar noch zu motivieren. Seitdem Jovic da ist - und in jedem Spiel eingewechselt wurde - hat der Portugiese in vier Spielen fünf Treffer erzielt.

Auf der anderen Seite steht: Andrej Kramaric. Seine beeindruckende Bilanz: zwölf Tore in nur 15 Spielen. Der Kroate, der zur Saisonmitte aufgrund einer Corona-Erkrankung fünf Bundesliga-Spiele am Stück verpasste, ist genau so gut in Form wie Silva, hat in den vergangenen drei Spielen ebenfalls fünf Tore erzielt. Mal sehen, auf wen sich die Abwehrreihen am Sonntag besser einstellen.

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Die Statistik des Spiels

Die Eintracht gewinnt gegen Hoffenheim. Fertig. Ach, Sie möchten noch hören, warum? Wegen: Adi Hütter. Der Eintracht-Coach hat bislang alle seine fünf Duelle mit der TSG mit einem Sieg beendet. Gelingt nun auch der eingeplante Erfolg Nummer sechs, hätten die Hessen einen Vereinsrekord eingestellt. Nur gegen Hannover 96 (zwischen 2015 und 2019) schaffte die Eintracht ebenfalls einmal sechs Siege am Stück.

Ein maues 1:0 dürfte es am Sonntag aber wohl dennoch nicht geben. Denn die Eintracht hat aktuell ein Zwei-Tore-Versprechen. Das letzte Mal, dass die Hessen in einem Bundesliga-Spiel nicht doppelt getroffen haben, war bei der letzten Niederlage der Frankfurter in Wolfsburg. Warum sollte diese Serie also in Hoffenheim reißen?