Szene aus Testspiel der Eintracht gegen Bern
Mijat Gacinovic und die Eintracht hatten gegen Bern nichts zu melden. Bild © Jan Hübner

Das Wiedersehen mit seinem Ex-Club hatte sich Eintracht-Trainer Adi Hütter sicherlich anders vorgestellt: Im Duell mit Young Boys Bern gab es für seine Frankfurter gar nichts zu holen. Immerhin sorgte eine Premiere für ein wenig Freude.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Eintracht verliert deutlich gegen Bern

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Mit dem Sieg beim Uhrencup in Biel wird es wohl nichts mehr: Die Eintracht verlor ihr erstes von zwei Spielen im Rahmen des Trainingslagers in der Schweiz mit 1:5 (0:2) gegen Young Boys Bern. Dabei präsentierten sich die Hessen am Mittwoch zu keiner Zeit auf Augenhöhe und offenbarten in der Defensive große Löcher.

Fairerweise muss allerdings erwähnt werden, dass Bern bereits in der kommenden Woche in die Saison startet und dementsprechend deutlich weiter in der Vorbereitung ist. Für Eintracht-Trainer Adi Hütter bleibt nach dem Aufeinandertreffen mit seinem Ex-Club die Erkenntnis, dass seine Mannschaft noch viel Luft nach oben hat.

Adi Hütter
Adi Hütter Bild © Jan Hübner

"Die waren in allen Belangen besser als wir", sagte Hütter dem hr-sport nach der Partie. Er sprach von einer "unangenehmen Niederlage", die auch in der Höhe verdient gewesen sei. Hütters kurzes Fazit: "Wir haben noch viel Arbeit vor uns."

Joveljic erzielt Premierentreffer

Die Eintracht wechselte bis auf den bemitleidenswerten Torhüter Frederik Rönnow zur Pause einmal komplett durch. Zum Einsatz kamen auch Rückkehrer Daichi Kamada sowie die Neuzugänge Dominik Kohr und Dejan Joveljic. Letzterer sorgte für einen der wenigen positiven Aspekte im Frankfurter Spiel: Joveljic schob auf Vorlage von Kamada zum 1:5-Endstand ein und erzielte damit seinen ersten Treffer für den neuen Arbeitgeber (86.).

Zuvor hatten Guillaume Hoarau (6. Minute), Nicolas Ngamelu (30.), Jean-Pierre Nsame (68.), Gianluca Gaudino (74.), der Sohn des Ex-Frankfurters Maurizio Gaudino, und Esteban Petignat (81.) für die in allen Belangen stärkeren Schweizer getroffen.

Rückwärtsbewegung mangelhaft

Während die fehlende Spritzigkeit bei den Hessen nach den ersten Tagen im Trainingslager absolut erwartbar war, überraschte der Mangel an Disziplin in der Rückwärtsbewegung dennoch. Nach Ballverlusten stand die Abwehrkette vor allem im zweiten Durchgang praktisch pausenlos einer Berner Überzahl gegenüber. So war es den Schweizern ein Leichtes, das Ergebnis in die Höhe zu schrauben.

Schon am Freitag besteht die Chance auf Wiedergutmachung, dann geht zum Abschluss des Mini-Turniers es gegen den FC Luzern (20 Uhr). Einen Tag später endet das Trainingslager der Eintracht in der Schweiz. Am 25. Juli steht das erste Spiel in der Europa-League-Qualifikation auf dem Programm.

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So spielte die Eintracht

Rönnow –Russ (46. Toure), Abraham (46. Hasebe), Tuta (46. N’Dicka) – Chandler (46. Da Costa), Stendera (46. Kohr), Torro (46. de Guzman), Kostic (46. Willems) – Gacinovic (46. Kamada) – Rebic (46. Haller), Paciencia (46. Joveljic)

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Adi Hütter Eintracht Frankfurt Bern still

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