Ndicka Chandler

Eintracht Frankfurt ist auch deshalb so gut, weil das Team "nie den Sand in den Kopf steckt", so Timothy Chandler. Ein wunderbares Bonmot, Reichs Resterampe weiß, welche Eintracht-Redewendungen noch kommen müssen.

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Highlights: Eintracht Frankfurt - FC Union Berlin

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Mit "Wir stecken niemals den Sand in den Kopf" hat Eintracht Frankfurts Timothy Chandler nach dem 2:1-Sieg gegen Union eine eindringliche Bewerbung für den Fußballspruch des Jahres abgegeben. Diese Redewendungen müssen nun als nächstes in den Eintracht-Sprachgebrauch übergehen.

Aller guten Dinge sind +3

Meint die Vorfreude darauf, dass Eintracht Frankfurt gleich das Siegtor erzielen wird, wenn der Vierte Offizielle die Nachspielzeit anzeigt.

Besser spät als Union Berlin

Geflügeltes Wort, wenn man gegen einen Gegner, der auf unerträgliche Weise Zeit schindet, einen späten, verdienten Siegtreffer erzielt.

Der Wille kann den Berg versetzen

Die Fähigkeit als Eintracht-Fan, eine gewisse Schiedsrichterleistung in einem gewissen entscheidenden Spiel einer gewissen Saison 1991/92 durch schiere Willenskraft einfach zu verdrängen.

Wer den Adi hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen

Ach guck, der Hütter hat mit Gladbach das Derby mit 1:4 vergeigt. Wie schade.

Not macht Gacinovic

Meint die Fähigkeit, in einer auf der Kippe stehenden Finalpartie einfach mal einen historischen 70-Meter-Lauf hinzulegen und damit den ersten Titel seit 30 Jahren und sich selbst einen Platz in den Geschichtsbüchern zu sichern.

Jeder ist seines Heynckes Schmied

Sagt man traditionell, wenn man einem Trainer, der deinen Klub vor knapp 25 Jahren fast vor die Wand gefahren hätte, das letzte Spiel seiner Karriere, das auch noch ein Pokalfinale ist, nach allen Regeln der Kunst versaut.

Der Teufel steckt im Detari

Meint das Ärgernis, wenn man 20 Millionen Mark einnimmt, damit aber die marode Eishockeyabteilung sanieren muss, deswegen nicht in geile Spieler investieren kann und so die Chance verpasst, sich in der Liga nach vorne zu katapultieren.

Kleinveh macht auch Mist

Ausruf des Erstaunens, wenn man als Aufsteiger von Armin Veh in die Europa League geführt wird.

Ehrmanntrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Meint die Notwendigkeit, Plastikstühle auf ihre Eignung als angemessene Sitzgelegenheiten in der Bundesliga hin zu überprüfen.

Dem Tod vom Skibbe springen

Meint den Versuch, die Klasse doch noch zu halten, indem man den einen Trainer viel zu spät feuert und dann einen ziemlich streitbaren anderen Trainer holt.

Durm ist der, der Durmes tut

Redewendung, wenn jemand ein absolut unauffälliges Bundesligaspiel im rechten Mittelfeld absolviert.

Bulut ist NDicka als Tawatha

Redewendung, wenn jemand blöde Namensgags so lange auf die Spitze treibt, bis sie keinerlei Bedeutung mehr haben.