Bas Dost stürmt ab sofort für Eintracht Frankfurt und soll die Probleme im Angriff beheben. Nach einigen Turbulenzen in den vergangenen Tagen ist der Holländer aber erst fürs Düsseldorf-Spiel eine Option.

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Bas Dost
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Ja, nein, vielleicht, ja: Die Hängepartie um Bas Dost ist endlich beendet. Der niederländische Stürmer wechselt von Sporting Lissabon zu Eintracht Frankfurt und unterschreibt am Main einen Vertrag bis Juni 2022. Nachdem der Transfer in den vergangenen Tagen wegen Schwierigkeiten in Portugal doch noch zu platzen drohte, ging der Wechsel nun endlich über die Bühne.

"Er ist mit seiner Statur und Treffsicherheit ein wichtiger Baustein in unserem Kader", sagte Sportvorstand Fredi Bobic über Dost. "Seine Trefferquote ist sehr stark und natürlich wünschen wir uns, dass er auch für uns so torgefährlich in Erscheinung tritt." Wie Sporting auf seiner Website offiziell bekannt gab, überweisen die Hessen sieben Millionen Euro für den Stürmer an die Portugiesen. Eine halbe Million Euro könnte als Bonuszahlung dazukommen.

Dost als Haller-Ersatz eingeplant

Dost soll in Frankfurt die Lücke füllen, die Luka Jovic und Sébastien Haller mit ihren Abgängen in der Abteilung Attacke hinterlassen haben. Der 1,96 Meter große Mittelstürmer kommt mit der Empfehlung von 18 Länderspielen für die Elftal und 93 Toren in 127 Pflichtspielen für Sporting. In der Bundesliga spielte der 30-Jährige zuvor vier Jahre für den VfL Wolfsburg. Bei der Eintracht wird er künftig mit der Rückennummer neun auflaufen. "Die Fans dürfen ein paar Tore erwarten", so Dost bei seiner Vorstellung am Nachmittag. "Ich will zeigen, dass ich Tore schießen kann, denn am Ende geht es genau darum. Deswegen hat mich die Eintracht auch verpflichtet."

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Adi Hütter, Eintracht Frankfurt
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"Uns war es nach dem Abgang von Sébastien Haller wichtig, einen adäquaten Ersatz zu finden, der bestenfalls sogar schon über große Erfahrung verfügt und gleich in der Lage ist zu helfen", so Bobic weiter. "Bas erfüllt dieses Format und kennt die Bundesliga."

Einsatz erst gegen Düsseldorf möglich

Beim Europa-League-Quali-Rückspiel gegen Straßburg am Donnerstag (20.30 Uhr) ist der Stürmer aber noch keine Option, da ihn die Eintracht nicht nachmelden kann. Erst am Wochenede in der Bundesliga gegen Düsseldorf könnte Dost im Kader der Frankfurter stehen.

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