Gonçalo Paciência jubelt nach seinem Siegtreffer.
Gonçalo Paciência jubelt nach seinem Siegtreffer. Bild © Imago Images

Mit einem erstaunlichen Endspurt hat Eintracht Frankfurt sich im Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim am Samstag einen Sieg erkämpft. Bedanken darf sich das Team von Coach Adi Hütter bei Gonçalo Paciência.

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Die Frankfurter Eintracht hat sich gegen die TSG Hoffenheim am Samstag einen 3:2-Sieg erkämpft. Das Team von Trainer Adi Hütter lieferte sich mit den Gästen aus dem Kraichgau einen offenen Schlagabtausch und ging bereits nach 20 Minuten durch einen Freistoß von Filip Kostic in Führung. Während die Frankfurter im Anschluss gleich mehrere Chancen ungenutzt ließen, traf Joelinton noch vor der Halbzeit zum Ausgleich (43.).

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Gaudino im heimspiel

Maurizio Gaudino ist am Montagabend am 23.15 Uhr im heimspiel des hr-fernsehens zu Gast und wagt mit Oliver Mayer einen Ausblick auf das Spiel gegen Inter Mailand in der Europa League am Donnerstag.

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Nach dem Seitenwechsel kamen die Hoffenheimer mit mehr Zug zum Tor aus der Kabine. In der 60. Minute traf Ishak Belfodil zum 2:1 und drehte so die Partie. Nach der gelb-roten Karte gegen Kasim Adams (65.) war die Eintracht in der Schlussphase in Überzahl. Nutzen konnte sie es aber erst in der 89. Minute als Sébastien Haller zum Ausgleich traf. Doch damit nicht genug. Gonçalo Paciência köpfte in der sechsten Minute der Nachspielzeit zum Sieg ein.

Frühe Führung der Frankfurter

Die Eintracht war zu Beginn die aktivere der beiden Mannschaften. Im letzten Drittel des Spielfeldes haperte es allerdings oft an der nötigen Präzision, wie etwas bei der Hereingabe von Filip Kostic (7.) oder dem Kopfball von Martin Hinteregger (15.). Besser machte es Kostic in der 20. Minute mit einem Freistoß, den Ante Rebic unhaltbar zum 1:0 abfälschte.

Die dezimierten Hoffenheimer, die allein in der Defensive ohne Kapitän Kevin Vogt, Benjamin Hübner, Ermin Bicakcic und den gesperrten Pavel Kaderabek auskommen mussten, waren vom Gegentreffer durchaus beeindruckt. Sie hätten sich auch nicht beschweren dürfen, wenn in den folgenden Minuten der agile Rebic oder der nicht minder auffällige Sébastien Haller erhöht hätten.

Hoffenheim macht Druck und trifft

Der mitunter leichtsinnige Offensivdrang der Eintracht bot der TSG allerdings auch große Räume. Nach 35 Minuten sahen die 49.500 Zuschauer deshalb eine unterhaltsame Partie zweier ebenbürtiger Teams. Hoffenheim erhöhte vor der Pause noch einmal den Druck und erzielte durch Joelinton den Ausgleich (43.).

Die besseren Aktionen in der Anfangsphase des zweiten Durchgangs hatten die Gäste, zweimal musste Kevin Trapp mit seinen Reflexen einen Rückstand verhindern. Beim Distanzschuss von Belfodil (54.) rettete das Aluminium die nun etwas gehemmt wirkenden Gastgeber - die wenige Minuten später in Rückstand gerieten.

Mit Pacienca ins Glück

Der Platzverweis von Adams holte die Eintracht zurück ins Spiel. Häufig aber verzettelten sich die Gastgeber bei ihren Angriffen, die nun längst nicht mehr so gefährlich waren wie im ersten Durchgang. Erst in der Schlussphase hatten Makoto Hasebe (83.) und Mijat Gacinovic (84.) große Chancen, der Ausgleich lag in der Luft. Dann schlug Haller nach einem Eckball zu (89.), die Eintracht blieb am Drücker und belohnte sich durch Paciencia (90.+6).

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Eintracht Frankfurt - TSG Hoffenheim 3:2 (1:1)

Frankfurt: Trapp - Toure (69. Willems), Hinteregger, N'Dicka - da Costa, Hasebe, Rode (80. Paciencia), Kostic - Gacinovic - Rebic (46. Jovic), Haller       
     
Hoffenheim: Baumann - Brenet, Adams, Posch, Schulz - Grillitsch - Demirbay (37. Szalai), Amiri (82. Amade) - Joelinton - Kramaric, Belfodil (78. Nelson)          

Tore: 1:0 Kostic (20.), 1:1 Joelinton (43.), 1:2 Belfodil (60.), 2:2 Haller (89.), 3:2 Paciencia (90.+6)  

Gelbe Karten: -/-
Gelb Rot: Adams (65.)

Schiedsrichter: Gräfe (Berlin)
Zuschauer: 49.500

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Sendung: hr-fernsehen, heimspiel! Bundesliga, 3.3.19, 22.05 Uhr