Jovic beim Torjubel
Luka Jovic beim Torjubel Bild © Imago

Eintracht Frankfurt hat dem Tabellenführer Borussia Dortmund in einem spektakulären Heimspiel ein Unentschieden abgetrotzt. Trotz nur zweier Tore war es eine der besten Partien der Saison.

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Eintracht Frankfurt hat am Samstag in einem herausragenden Bundesligaspiel Tabellenführer Borussia Dortmund ein 1:1-Remis abgetrotzt. Die Gäste gingen zwar durch Marco Reus in Führung (22.), Eintracht Frankfurt konnte aber durch Luka Jovic (36.) noch vor der Pause ausgleichen. Insbesondere die erste Halbzeit war ein echter Leckerbissen.

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Eintracht-Trainer Adi Hütter hatte in der Pressekonferenz vor dem Spiel bereits angekündigt, dass man bei zwei derart offensivstarken Teams kein 0:0 erwarten solle. Schnell wurde klar, dass der Österreicher Recht behalten würde. Bereits nach zwei Minuten vergab Danny Da Costa frei vor BVB-Keeper Roman Bürki die erste Großchance. Es war der Auftakt einer ersten Drangphase der Hausherren, die den Dortmundern mit hohem Pressing beizukommen versuchten. Ohne diese Aggressivität jedoch in Zählbares ummünzen zu können.

Eintracht kämpft sich zurück

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Es dauerte knapp 20 Minuten, bis der Tabellenführer ins Rollen kam. Dann aber drückten die Dortmunder gewaltig. In der 20. Minute konnte Evan N’Dicka noch gegen den durchgestarteten Marco Reus retten. Zwei Minuten später musste der Dortmunder Kapitän nach Vorarbeit von Raphael Gerreiro nur noch einschieben. Sowohl Makoto Hasebe als auch Neuzugang Martin Hinteregger, der für den angeschlagenen Kapitän David Abraham in die Mannschaft gerutscht war, sahen in der Entstehung des Gegentores nicht gut aus. In der Folge wirkten die Hessen arg unsortiert, Marco Reus hätte sogar noch auf 2:0 erhöhen können, traf aber nur die Latte (26.).

Anstatt aber völlig den Faden zu verlieren, kämpften sich die Hessen zurück in die Partie – und belohnten sich mit dem verdienten Ausgleich. Ante Rebic scheiterte nach einer Ecke zwar noch an der Latte, Luka Jovic machte es direkt im Anschluss aber besser, als er den zweiten Ball von Danny Da Costa artistisch zum 1:1 verwertete (36.). Der Schlusspunkt einer spektakulären ersten Halbzeit.

Eines der besten Spiele der laufenden Bundesliga-Saison

Nach der Pause brauchten beide Teams, um wieder in Fahrt zu kommen. Dann aber ging der offene Schlagabtausch weiter. Hakimi (65.) und Alcacer (67.) aufseiten der Gäste hatten ebenso die Führung auf dem Fuß wie Ante Rebic (57.) aufseiten der Hessen, als er mit einem wuchtigen Schuss am guten Bürki scheiterte.

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Sowohl die Frankfurter als auch die Borussia mussten dem hohen Tempo des Spiels allerdings sukzessive Tribut zollen. Die Intensität des Spiels blieb zwar auch in der Schlussphase hoch, jedoch schlichen sich allzu oft Unkonzentriertheiten ein, klare Torchancen gab es kaum noch. Dennoch dürfte angesichts der hochklassigen Partie niemand der 51.500 Zuschauer die Frankfurter Arena unzufrieden verlassen haben. Schon gar nicht die Heimfans, denn nach zwei mauen Spielen gegen Freiburg und Werder Bremen haben die Hessen nicht nur kämpferisch wieder zu überzeugen gewusst, sondern auch spielerisch.

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Eintracht Frankfurt - Borussia Dortmund 1:1 (1:1)  

Frankfurt: Trapp - Hinteregger, Hasebe, N’Dicka - da Costa, Rode, Fernandes, Kostic - Rebic - Jovic (55. Gacinovic), Haller    

Dortmund: Bürki - Piszczek, Weigl, Diallo, Hakimi - Witsel, Delaney - Sancho (65. Pulisic), Reus, Guerreiro (78. Bruun Larsen) - Alcácer (86. Götze)  

Tore: 0:1 Reus (22.), 1:1 Jovic (36.)

Gelbe Karten: Rode, Fernandes / Weigl  

Schiedsrichter: Zwayer (Berlin)
Zuschauer: 51.500 (ausverkauft)

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