Francisco "Chico" Geraldes will am Erfolg der Eintracht-Mannschaft teilhaben.
Francisco "Chico" Geraldes will schnellstmöglich am Erfolg der Eintracht-Mannschaft teilhaben. Bild © Imago

Francisco Geraldes will die Beobachterrolle nach Verletzungspause schnellstmöglich verlassen und an der Erfolgswelle der Frankfurter Eintracht mitwirken. Den Grund für die Siegesserie sieht der Portugiese dabei nicht nur in der hessischen "Büffelherde".

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Etwas mehr als zwei Monate musste Francisco Geraldes wegen eines im Testspiel gegen Hessenligist FC Ederbergland zugezogenen Wirbelbruches zusehen, wie die Frankfurter Eintracht von Erfolg zu Erfolg eilte und zuletzt wettbewerbsübergreifend 25 von 27 Zählern sammelte. Seit vergangenen Mittwoch ist "Chico", wie er im Mannschaftskreis genannt wird, wieder hautnah dabei und trainiert mit der Mannschaft. Ausruhen steht für ihn nicht mehr auf dem Programm: Um schnell wieder eine Alternative für Trainer Adi Hütter sein zu können, verbringt er die drei freien Trainingstage mit einem Privattrainer.

Geraldes hebt das Kollektiv hervor

"Es ist nicht einfach, wenn man so lange fehlt", gab der Mittelfeldspieler Einblick in sein Seelenleben. Man wolle Teil davon sein, "wenn das Team siegt und eine solche Serie startet." Im Fokus stand in den vergangenen Wochen vor allem die als "Magisches Dreieck" oder "Büffelherde" bezeichnete Sturmreihe der Frankfurter: Sébastien Haller, Luka Jovic und Ante Rebic. "Sie spielen sehr gut. Das Team braucht sie", lobte Geraldes.

Er rückte allerdings das Kollektiv in den Mittelpunkt: "Sie brauchen das Team. Sie würden nicht so gut funktionieren, wenn die Mannschaft nicht funktioniert." Geraldes betonte: "Unsere Stürmer hätten keine Chancen, wenn die anderen acht Spieler sie nicht unterstützen würden." Überraschend sei der Höhenflug der Eintracht für ihn nicht: "Ich wusste vorher schon, dass das Team gut ist."

Comebacktermin noch offen

Der 23-Jährige, der im Sommer auf Leihbasis von Sporting Lissabon kam und noch kein Pflichtspiel bestritten hat, verfolgt das persönliche Ziel, schnellstmöglich seine Qualitäten einzubringen. Geraldes lässt sich dabei aber nicht unter Druck setzen: "Ich arbeite mich Stück für Stück heran." Schmerzen im Rücken verspüre er keine mehr: "Ich konnte mich vollständig erholen und warte auf meine Chance. Dafür gebe ich jeden Tag mein Bestes."