Portrait von Ali Akman.

Eintracht Frankfurts Neuzugang Ali Akman fühlt sich in Frankfurt pudelwohl, im Training deutet er seine Qualitäten im Abschluss bereits an.

Videobeitrag

Video

zum Video Pressekonferenz bei Eintracht Frankfurt: Ali Akman stellt sich vor

Ali Akman
Ende des Videobeitrags

Mit links, mit rechts, gerne direkt und ohne zu zögern: Für seriöse Prognosen ist es noch zu früh in der Saisonvorbereitung, aber was man über Ali Akman, türkisches Sturmtalent in Diensten von Eintracht Frankfurt, ganz sicher sagen kann: Der Mann weiß, wo das Tor steht. Bester Beweis war ein kurzer Videoclip, den die Eintracht unlängst in den Sozialen Medien teilte, und der drei Trainingsspiel-Tore Akmans zeigte. Ein Hauch von Luka Jovic scheint da durch den Frankfurter Stadtwald zu wehen.

Nun sind Trainingsspiele freilich etwas anderes als der Spielbetrieb in der Bundesliga. Denn die Wahrheit ist auch: Bei allen Abschlussqualitäten fehlt Akman noch einiges an Körperlichkeit. "Ich bin ein Schlitzohr, fühle mich sehr wohl in der Box", sagte Akman am Mittwoch auf einer Pressekonferenz, schränkte aber zugleich ein: "Mir fehlt es noch an der nötigen Physis, daran möchte ich arbeiten. Ich warte auf meine Chance. Ich erwarte es sehnsüchtig, das Trikot der Eintracht bei einem Spiel zu tragen."

"Ich weiß, dass es schwer wird"

Allerdings sei er auch Realist und kein Träumer. "Ich weiß, dass es schwer wird", so Akman. Daher wäre er auch für eine Ausleihe offen, um Spielpraxis sammeln zu können. Der vom türkischen Zweitligisten Bursaspor kommende Akman hat bei der Eintracht einen Vertrag bis zum Sommer 2025. Nach der Verpflichtung von Rafael Santos Borré hat die Eintracht aktuell fünf Stürmer im Kader, auf Einsatzminuten zu kommen, wird dadurch nicht einfacher.

Die Entscheidung für die Hessen hat Akman aber dennoch nicht eine Sekunde bereut, ganz im Gegenteil, er fühlt sich in Frankfurt gut aufgehoben. Seit frühester Kindheit seien die Eintracht und die Bundesliga ein Begriff für ihn gewesen. "Als der Name Frankfurt fiel, waren die Tradition und auch die Fans sofort präsent. Ich stehe zu 100 Prozent hinter meiner Entscheidung für die Eintracht", sagte Akman, der auch von anderen Klubs umworben war.

"Es ist eine große Herausforderung"

Dem neuen Coach Oliver Glasner will er sich mit Engagement und Einsatz aufdrängen. "Es ist eine große Herausforderung, mich unter Oliver Glasner zu zeigen und ihn von meinen Fähigkeiten zu überzeugen", sagte Akman, der noch zu Zeiten von Adi Hütter verpflichtet worden war. Zumindest in Sachen Torabschluss ist ihm das wohl schon gelungen.