Erik Durm präsentiert sein Eintracht-Trikot.
Erik Durm bei seiner Vorstellung Bild © hr

Die Frankfurter Eintracht hat sich die Dienste von Erik Durm gesichert. Bei seiner Vorstellung am Mittwoch sprach der Neuzugang über schwere Zeiten, neue Ziele und warum er lange bei der Eintracht bleiben will.

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Zwischen der Frankfurter Eintracht und Erik Durm war es eine Art Liebe auf den ersten Blick. Das hat der Neuzugang am Mittwoch bei seiner Vorstellung erzählt. "Der erste Kontakt ist noch gar nicht allzu lang her", so Durm. Dann sei alles ganz schnell gegangen. Die Eintracht wollte ihn, er wollte zur Eintracht und so unterschrieb der Weltmeister am Mittwoch einen Vertrag bis 2023.

In der vergangenen Saison stand er beim Premier-League-Absteiger Huddersfield Town unter Vertrag, sich dann aber gegen eine Zukunft in der zweiten englischen Liga entschieden. Er sei in dieser Zeit gereift, so Durm, habe das Vertrauen in seinen Körper wiedergefunden. Denn Durm, der von 2012 bis 2018 bei Borussia Dortmund unter Vertrag stand, laborierte in den vergangenen Jahren an mehreren Verletzungen. Ein Wechsel zum VfB Stuttgart scheiterte 2017 gar am Medizincheck. "Das wichtigste ist es, gesund zu bleiben. Die drei Jahre, die nichts waren, hab' ich zum Glück jetzt hinter mir."

Endlich wieder fit

Das Vertrauen des Vereins, der ihn mit einem Vierjahresvertrag ausstattete, bedeute ihm viel. "Aber ich wusste, dass diesmal beim Medizincheck nichts dazwischen kommt", sagte Durm. "Ich fühle mich wieder wohl."

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hr huetter

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Und dieses neue Gefühl will er in den kommenden Jahren bei der Eintracht auf den Platz bringen. "Ich bin niemand, der ständig den Verein wechselt", so der 27-Jährige. Das dürfte auch Trainer Adi Hütter gefallen, der sich von Durm mehr Variabilität im Spiel seines Teams erhofft. "Er ist ein schneller und dynamischer Spieler, mit dem Herz am rechten Fleck", sagte er.

Eintracht auch in England im Blickfeld

Das Herz des Neuzuganges – es schlägt trotz Ausfluges in die Premier League für die Bundesliga. Und auch für die Eintracht, offenbar nicht erst seit die Tinte unter seinem Kontrakt trocken ist. "Ich habe sehr viele Spiele gesehen. Das war beeindruckend", verriet Durm. "Die Eintracht hat in England einen sehr guten Ruf." Diesem ist der Verteidiger gefolgt und will bei den Frankfurtern nicht nur seine persönliche Erfolgsgeschichte endlich fortschreiben. Und vielleicht wird aus der Erfolgsgeschichte ja eine Lovestory, zwischen der Eintracht und Erik Durm.