Ajdin Hrustic ist da: Der neue Mittelfeldspieler hat sich am Mittwoch offiziell bei Eintracht Frankfurt vorgestellt. Was er will? Den nächsten Schritt machen. Was er dafür mitbringt? Taktische Flexibilität.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Eintracht-Neuzugang Hrustic: "Wenn der Trainer mich da aufstellt, spiele ich da auch"

Ajdin Hrustic, hier noch im Trikot seines alten Vereins FC Groningen
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An die deutsche Sprache traut sich Ajdin Hrustic noch nicht so richtig, als er am Mittwoch seine erste Pressekonferenz im Dress von Eintracht Frankfurt gibt. Auf Englisch könne er sich besser ausdrücken, lässt er zu Beginn verlauten. Und das, obwohl er einst einen prominenten Lehrer hatte: Nationalspieler Leroy Sané habe ihm während der gemeinsamen Zeit in der Jugend von Schalke 04 mit Hilfe von Songs Deutsch beigebracht, erzählt Hrustic.

Zehner oder Außenbahnspieler?

In Zukunft will der 24-Jährige ohnehin lieber seine Füße sprechen lassen. Aber auf welcher Position denn eigentlich genau? "Ich würde sagen, dass ich eine Nummer zehn bin, die aber auch auf der rechten oder linken Seite spielen kann", so Hrustic, der noch schnell eine Fußballerfloskel nachschiebt: "Ich spiele da, wo der Trainer mich aufstellt."

Jener Trainer war es auch, der ihn überzeugte, nach Frankfurt zu kommen. "Ich habe mit ihm gesprochen, und er hat mir das Gefühl gegeben, dass das der Club ist, für den ich spielen möchte", sagt Hrustic über Adi Hütter. Ein weiterer Grund: die Fans. "Sie sind toll und das Stadion ist toll."

Kein Zerwürfnis mit Groningen

Eintrachts neue Nummer sieben nutzte zudem die Gelegenheit, Berichten entgegenzuztreten, wonach er den Wechsel von Groningen nach Frankfurt erzwungen und ein Zerwürfnis mit seinem alten Arbeitgeber riskiert hätte. Hrustic sprach von "Misskommunikation": "Ein paar Dinge um meinen Transfer wurden zuletzt aus dem Kontext gerissen und nicht richtig wiedergegeben. Ich hatte einige tolle Jahre in Groningen und war stolz, das Trikot zu tragen."

Das liegt nun jedoch alles hinter dem Mittelfeldmann, der auch vom 1. FC Köln umworben wurde. "Ich möchte hier in Frankfurt ein neues Kapitel starten." Und dazu bekommt er direkt Gelegenheit: Schon am Mittwochnachmittag soll er erstmals mit seinen neuen Kollegen auf dem Trainingsplatz stehen.