Jens Petter Hauge im Training von Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurts neuer Offensivmann Jens Petter Hauge kam beim AC Mailand selten zum Zug, hat aus Italien aber trotzdem viel mitgenommen. Sein Debüt würde er am liebsten schon am Samstag feiern.

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Jens Petter Hauge
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Ein Norweger und Eintracht Frankfurt - da war doch was. Weiß auch Neuzugang Jens Petter Hauge. "Ich hoffe, dass ich den Club nicht vor dem Abstieg bewahren muss", sagte er mit Blick auf seinen in Frankfurt so bekannten Landsmann Jan-Aage Fjörtoft, dem genau das vor 22 Jahren gelungen war, und die inzwischen deutlich ambitionierteren Ziele am Main.

"Ich habe in Mailand viel gelernt"

Seit Dienstag ist der Neuzugang vom AC Mailand im Training dabei und hat nach eigener Aussage eine "gute Gruppe" vorgefunden. Am liebsten würde der Haaland-Kumpel bereits am Samstag (18.30 Uhr) in Dortmund sein Debüt im Eintracht-Trikot feiern. "Ich habe gut trainiert und hart gearbeitet. Wenn der Trainer will, dass ich im Kader bin, bin ich bereit", so die Ansage Richtung Oliver Glasner, von dessen "Projekt" in Frankfurt Hauge überzeugt ist.

Seinen Wechsel aus seiner beschaulichen Heimatstadt Bodö in das große Mailand bereut der 21-Jährige nicht. "Ich habe nicht so viel gespielt, aber ich schaue mit einem guten Gefühl zurück, ich habe viel gelernt", sagt er. Für das italienische Spitzenteam kam er auf 24 Pflichtspiel-Einsätze.

Rebic empfiehlt Frankfurt und die Eintracht

Aus Mailand hat Hauge einiges mitgebracht. Da wären die guten Tipps von Ex-Eintracht-Spieler Ante Rebic. "Er hatte nur positive Sachen über den Club und die Stadt zu sagen. Er hat mir gesagt, dass ich hart arbeiten und es genießen soll." Hinzu kommt der tägliche Umgang mit Superstar Zlatan Ibrahimovic. "Es ist unglaublich, wie Ibra trainiert. Er legt die Latte sehr hoch. Mit ihm macht man keine leichten Fehler", so Hauge, der weiter an den Tricks arbeiten möchte, die er sich vom Schweden abgeschaut hat.

Bleibt die Frage, auf welcher Position sich der neue Mann selbst sieht. "Ich bin nicht auf eine festgelegt, sondern kann mehrere Rollen ausfüllen", so der Offensivmann, der sich auch einen Einsatz auf dem Flügel vorstellen kann. "Ich kann viel rennen." Wo genau Glasner ihn am liebsten sehen möchte, zeigt sich vielleicht schon am Samstag in Dortmund.