Filip Kostic Eintracht Frankfurt

Filip Kostic hat sein Verhalten rund um das Spiel gegen Arminia Bielefeld in einem Instagram-Post gerechtfertigt. Es sei kein Streik gewesen, behauptet der Serbe. Und: Viele Leute würden ihm eine Entschuldigung schulden.

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Audioseite Eintracht: Weiter Wirbel um Younes und Kostic

Filip Kostic und Amin Younes
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Nach tagelangem Schweigen hat sich Eintracht-Profi Filip Kostic bei Instagram zu Wort gemeldet. Der serbische Nationalspieler, der am Dienstag mit seiner Auswahl noch ein Länderspiel absolviert hatte, erklärte am Mittwoch über die Tage vor seiner Abreise zur Nationalelf: "Gegen Bielefeld war ich psychisch nicht leistungsbereit. Das war kein Streik!"

In dem Post ging der Linskfuß direkt in die Gegenoffensive. "Ich möchte mich bei den Fans entschuldigen, die falsch informiert wurden", so Kostic. Was er damit genau meint, ließ der Serbe, der vor der Partie bei der Arminia das Training sausen ließ und im Anschluss in Bielefeld nicht im Kader stand, offen.

Kostic Post

"Einige Personen schulden mir eine Entschuldigung"

Kostic, dessen Wechsel zu Lazio Rom geplatzt war, legt in dem Post noch einen drauf. "Einige Personen schulden mir eine Entschuldigung", betonte der Linksaußen, ohne auch in diesem Punkt zu erklären, wen er im Speziellen meint. Die Eintracht-Verantwortlichen werden sich aber angesprochen fühlen.

Ein Umstand, der die Wiedereingliederung des Serben nicht leichter machen dürfte. Am Donnerstag wird Kostic wieder im Eintracht-Training erwartet, dann soll es zeitnah ein Gespräch geben. Die Frankfurter Bosse hatten bereits betont, dass dann auch über Sanktionen gesprochen werden soll. Im Raum steht eine sechsstellige Strafzahlung und eine teaminterne Ein-Spiel-Sperre. Das genaue Strafmaß steht aber noch nicht fest.

"Das Team braucht mich"

Danach sieht sich Kostic aber in jedem Fall wieder im Team der Hessen. Denn der Beitrag endet mit den Worten: "Ich bleibe psychisch stark und werde weiterhin für den Verein kämpfen, denn das Team braucht mich." Die Hessen hatten den Wortbeitrag des 28-Jährigen in ihrer vereinseigenen Instagram-Story geteilt.

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