Kollektiver Jubel bei den Eintracht-Spielern!
Kollektiver Jubel bei den Eintracht-Spielern. Bild © Imago

Großer Stolz und viel Lob: Nach dem Erfolg bei Inter Mailand war die Stimmung bei der Eintracht erwartungsgemäß gut.

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Sondersendung am Freitag

Das Europa-Abenteuer der Eintracht ist am Freitag auch Thema einer Sondersendung des Hessischen Rundfunks. Live im hr-fernsehen und auf hessenschau.de geht es um 18.25 Uhr los.

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Favoritenschreck Eintracht Frankfurt hat die nächste magische Europa-Nacht gefeiert und hat mit Inter Mailand das nächste Schwergewicht ausgeschaltet. Die Hessen setzten sich im Rückspiel der Europa League mit 1:0 durch und machten dadurch den Einzug ins Viertelfinale perfekt. Luka Jovic (6.) sorgte nach dem torlosen Hinspiel im Frankfurter Stadtwald für die Entscheidung.

Sebastian Rode (Eintracht-Profi): "Die frühe Führung hat uns in die Karten gespielt. In der zweiten Halbzeit haben wir es verpasst, früh den Sack zuzumachen. So mussten wir mehr oder weniger zittern. Die Fans waren unfassbar geil. Das war für uns wie ein Heimspiel. Jetzt freuen wir uns auf die nächste Runde. Wir halten die deutsche Fahne hoch und wollen versuchen, so weit wie möglich zu kommen."

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Kevin Trapp (Eintracht-Keeper): "Wenn wir so gewinnen, dürfen wir mehr als stolz sein. Stolz ja, zufrieden nein, weil wir noch viel vorhaben. Wenn man sieht, wie wir am Ende gekämpft haben, war es ein Sieg des Willens. Aber wir haben uns auch viele Chancen herausgespielt. Sicherlich hätte es uns gut getan, das 2:0 zu machen. Dann hätten wir etwas runterfahren können. Die Anzahl der Fans hat man gespürt und gehört. Hier als Fußballer zu spielen, in diesem Stadion mit so einer Geschichte, ist einfach toll. Umso schöner, dass wir ins Viertelfinale gekommen sind. Die Ziele sind relativ hoch. Das merkt man bei den Spielern, der Hunger ist groß. Man sieht, welche Mentalität in der Truppe steckt.“

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Bruno Hübner (Eintracht-Sportdirektor): "Das ist einfach nur der Wahnsinn. Vor dieser Leistung kann man nur den Hut ziehen. Das ist eine Bestätigung dessen, wie die Mannschaft von Anfang an die Europa League angenommen hat. Das ist nach dem Pokalsieg das nächste Highlight, von dem wir hoffentlich die nächsten Tage und Wochen zerren können. Jetzt hoffen wir auf ein gutes Los. Wir spielen für uns, aber auch für Deutschland und die Punktewertung. Vielleicht bekommen wir einen englischen Verein, damit wir dies ein bisschen wettmachen können. Wir nehmen jedes Spiel als große Herausforderung. Die Fans geben uns Kraft. Das war ein super Support."

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Makoto Hasebe (Eintracht-Profi): "Ich freue mich sehr, dass wir weitergekommen sind. Es war ein komisches Spiel. Wir müssen eigentlich drei, vier Tore schießen. Unsere Fans waren einfach unglaublich, sie sind die besten Fans auf der Welt. Es war eine unglaubliche Stimmung."

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Danny da Costa (Eintracht-Profi): "Hier in der Form aufzutreten und das Spiel zu gewinnen, darauf können wir sehr stolz sein. Ich werde mit einem sehr freudigen Gesicht zurückdenken. Wir wollten eine Runde weiterkommen und hatten uns daheim eine gute Ausgangsposition geschaffen. Für uns ist es ein Riesenerfolg. Ich weiß nicht, wie lange es her ist, dass die Eintracht im Viertelfinale stand. Mit Donezk und Inter haben wir zwei Mannschaften ausgeschaltet, die schon Champions League gespielt haben. Wir arbeiten gut, haben eine sehr gute Fitness. Letztlich ist es der Wille, der uns ein Stück weit über den Platz trägt. Wie die Fans uns angefeuert haben, darauf kann man stolz sein."

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Fredi Bobic (Eintracht-Sportvorstand) bei RTL: "Ich bin sehr stolz. Wir waren von der ersten Minute an im Spiel. Jeder hat sich reingeworfen, egal wer reingekommen ist. Da Team lebt, das ist das Entscheidende. Wir haben eine überragende Leistung gezeigt. Wir hätten am Ende 3:0, 4:0, 5:0 gewinnen müssen. Den Traum vom Finale dürfen wir haben. Wir werden uns gemütlich die Auslosung anschauen, und am Sonntag ist schon wieder Bundesliga."

Luciano Spalletti (Inter-Trainer): "Wir waren nie in der Lage, konkrete Situationen zu bestimmen, selbst wenn es Räume gab. Wir haben unsere Hausaufgaben schlecht gemacht und die Distanz zwischen den Mannschaftsteilen nie gefunden. Wir konnten den Ball nicht vorne halten, und vielleicht war Baldes Wahl ein wenig übereilt, weil er nicht viele Spiele hinter sich hatte und es nicht einfach war, das richtige Tempo zu finden."