Eintracht-Trainer Oliver Glasner enttäuscht.

Eintracht Frankfurt verliert den Pokal-Auftakt beim Drittligisten Waldhof Mannheim - und das verdient. Das findet auch Trainer Oliver Glasner, verspricht aber Besserung.

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Eintracht Frankfurt ist nach einer schwachen Leistung in der ersten Runde des DFB-Pokals ausgeschieden. Die Hessen unterlagen bei Waldhof Mannheim dank Toren von Marcel Seegert (48. Minute) und Joseph Boyamba (52.) mit 0:2.

Oliver Glasner (Eintracht-Trainer): Der Sieg von Mannheim war verdient, so ehrlich müssen wir sein. Wir haben es nicht geschafft, über einen längeren Zeitraum Torgefahr zu entwickeln. Wir hatten nicht die richtigen Lösungen für diesen defensiven Block. Wir hatten in der ersten Halbzeit ein paar Gelegenheiten, da hatten wir die Konter auch noch besser im Griff. Nach der Halbzeitpause haben wir noch die Chance auf das 1:0 und haben dann direkt im Gegenzug das Gegentor bekommen. Das Tor war toll ausgeführt, aber die Entstehung war zu einfach: Langer Ball vom Torwart, wir springen unter dem Ball und plötzlich ist Ecke. Das müssen wir uns ankreiden. Danach haben wir den Kopf und die Struktur verloren. Wir werden mit uns hart ins Gericht gehen und das Spiel analysieren. Wir müssen jetzt die Ärmel hochkrempeln und in Dortmund besser Fußball spielen.

Patrick Glöckner (Coach Mannheim): Wir haben ein hervorragendes Spiel gemacht, vor allem auch kämpferisch und von der Geduld her. Wir wollten das Zentrum dicht machen, so wurde die Eintracht gezwungen, über die Außen zu kommen. In den ersten 35 Minuten war die Eintracht überlegen. Trotzdem haben wir den Glauben nie verloren. Nach der Pause haben wir die Offensivaktionen konzentrierter zu Ende gespielt. Wir haben verdient gewonnen, Kevin Trapp hat noch einige Gelegenheiten vereitelt. Ich bin stolz auf mein Team.

Markus Krösche (Eintracht-Sportvorstand): Den Pflichtspieleinstand haben wir uns natürlich anders erhofft. In der ersten Halbzeit haben wir es phasenweise noch gut gemacht, in der zweiten Hälfte haben wir nach den Gegentoren etwas zu wild agiert. Mannheim hat uns das Leben schwer gemacht, im Offensivbereich waren wir zu harmlos und nicht konsequent genug. Es ist ein Rückschlag, das müssen wir so klar sagen. Solche Rückschläge gehören aber auch dazu, um dann zwei Schritte nach vorne zu gehen. Wir wissen, woran wir arbeiten und was wir verbessern müssen. Dieses Spiel hat keine Auswirkung auf die Qualität unseres Kaders oder dass wir diesen nun in Frage stellen.

Sebastian Rode: Wir sind nach der Pause sehr schlecht aus der Kabine gekommen und kassieren nach einem Standard das 0:1. Gerade danach hat sich Waldhof in einen Rausch gespielt, ihnen ist alles gelungen. Nach der Gelb-Roten Karte für Hinti war es ungemein schwer, nochmal ins Spiel reinzukommen. Die Waldhöfer haben super verteidigt und Konter gefahren.

Kevin Trapp: Bis zu den ersten beiden Chancen von Mannheim haben wir es in der ersten Halbzeit gut gemacht und dominiert. Man hatte nicht das Gefühl, dass etwas anbrennen könnte. Dass wir praktisch mit Beginn der zweiten Halbzeit zwei Gegentore bekommen, darf nicht passieren – vor allem nicht auf die Art und Weise. Das weiß jeder. Dementsprechend ist die Enttäuschung groß. Mit dem Platzverweis wurde es noch schwieriger. Aber es gibt keine Ausreden. Es durfte sich eigentlich nie die Frage stellen, wer weiterkommt. Trotz allem haben wir es nicht geschafft. Das ist der Eintracht schon das eine oder andere Mal passiert. Die Entwicklungen danach sind jedem bekannt. Genau so müssen wir es angehen.

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