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Kevin Trapp glaubt weiter an die Champions League und möchte zwei Begriffe nicht mehr hören. Torschütze Ajdin Hrustic erklärt derweil sein Kunststück - und was es für die letzten zwei Saisonspiele bedeutet.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Trapp: "Haben keine Angst und keinen Druck"

Trapp Mainz
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Eintracht Frankfurt ist mit einem 1:1 gegen Mainz auf Platz fünf und damit aus den Champions League-Rängen gerutscht. Karim Onisiwo für Mainz (11.) und Ajdin Hrustic (85.) trafen ins Tor. Die Offensive der Frankfurter kam zu spät. Jetzt müssen sie auf die Mainzer hoffen, die gegen Frankfurts Konkurrenz spielen.

Makoto Hasebe: "Wir waren nicht kreativ und haben das Gegentor zu einfach bekommen. Heute war es zwar sehr heiß, aber das galt auch für den Gegner. Beide Mannschaften haben heute nicht so intensiv gespielt. Wir müssen das nun akzeptieren und haben noch zwei Spiele, um unser Ziel zu erreichen."

Kevin Trapp: "In der ersten Viertelstunde haben wir nicht gut gespielt und waren ängstlich. Wir haben uns zu viele Fehlpässe in der Mitte geleistet und mussten die schweren Wege zurück machen. Die zweite Halbzeit hat aber komplett uns gehört. Da war es ein komplett anderes Spiel. Mit einem "Lucky Punch" hätten wir noch gewinnen können. Noch ist alles möglich und wir werden Platz vier noch schaffen. Ich will die Wörter "Angst" und "Druck" nicht hören. Seit wann hatte die Eintracht Druck, in die Champions League zu kommen? Dortmund hatte den Druck, nicht wir."

Younes Mainz

Karim Onisiwo (Mainz 05): "Wenn ich das 2:0 mache, ist das Ding durch. Wir haben gewusst, was auf uns zukommt und wie stark Frankfurt ist. Aber nun sind wir neun Spiele in Folge ungeschlagen, also rechnen wir uns auch gegen Wolfsburg und Dortmund etwas aus."

Adi Hütter: "Ich glaube, dass wir schon sehr viel gewonnen haben. Wir sind schon international dabei - auch als Fünfter könnten wir immer noch von einer sehr guten Saison sprechen. Das Unangenehme ist, dass wir die Champions League jetzt nicht mehr in der eigenen Hand haben. Aber Dortmund hat auch noch zwei unangenehme Spiele vor der Brust. In unserer Mannschaft waren heute sehr viele nicht in der Topverfassung, aber das Team hat bis zum Schluss noch dran geglaubt und die Mainzer auch müde gespielt."

Ajdin Hrustic: "Ich bin glücklich über mein Tor, aber ich habe mir natürlich die drei Punkte gewünscht. Eine Hälfte von mir ist glücklich, die andere traurig. Es ist nie einfach, bei einem Rückstand ins Spiel zu kommen, aber ich habe wie immer alles gegeben. Ich habe nicht aufgegeben vor dem Tor und habe einfach mein Glück versucht. Wir haben gekämpft und wir werden jetzt alles geben in den letzten zwei Spielen. Vielleicht haben wir da ein bisschen Glück, so wie ich es bei meinem Tor hatte."

Sendung: hr-fernsehen, heimspiel! Bundesliga, 09.05.2021, 22.50 Uhr