Luka Jovic
Drei Treffer gegen Schalke - es läuft bei der Eintracht. Bild © Imago

Die Frankfurter Eintracht ist derzeit einfach nicht zu stoppen. Das Team von Trainer Adi Hütter bezwang am Sonntag auch Schalke 04. Den Unterschied machte einmal mehr das furiose Frankfurter Sturmtrio.

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Adi Hütter

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Eintracht Frankfurt surft auch in der Bundesliga weiter auf der Erfolgswelle. Die Mannschaft von Coach Adi Hütter feierte am Sonntag einen 3:0-Sieg gegen Schalke 04. Stark präsentierte sich erneut das Sturmtrio um Luka Jovic, der auch gegen die Knappen zwei Treffer (61., 73.) beisteuerte. Sébastien Haller erhöhte in der 80. Minute auf den Endstand. In der Tabelle zieht die Eintracht damit dank des besseren Torverhältnisses sogar an Bayern München vorbei und rangiert nun auf Rang vier.

Eintracht früh on fire

Hütter setzte – wie bereits beim Sieg in Stuttgart – auf Offensiv-Power und brachte Ante Rebic, Jovic und Haller von Beginn an. Und das machte sich bemerkbar. Die Eintracht begann druckvoll und mit viel Zug zum Tor. Schalke bemühte sich redlich, konzentrierte sich in der Frankfurter Drangphase zu Spielbeginn aber vor allem auf die Defensive.

Die Eintracht drängte auf den frühen Treffer, doch die Knappen verteidigten konsequent. Die beste Möglichkeit für die Hütter-Elf hatte Evan N’Dicka (19.), der den Ball nach einer Ecke allerdings nicht richtig erwischte und so am Tor vorbeisetzte. Nach einer halben Stunde gönnten sich beide Teams in der zuvor enorm physischen Partie eine kurze Verschnaufpause.

Sturm und Drang

Nach dem Seitenwechsel flachte das Spiel zunächst ein wenig ab - bis Eintracht-Keeper Kevin Trapp eine Chance von Breel Embolo vereitelte (60.). Dann aber schlug die Stunde der Frankfurter Offensive. Den Auftakt machte Jovic, der das Leder nach einem starken Zuspiel von Rebic, mit Vollspann ins lange Eck schob und die Eintracht so in Führung brachte (61.). Die nächste Chance spielte Sturm-Kollege Rebic heraus - nach einem starken Lauf auf das Schalker Tor scheiterte er allerdings am Aluminium (66.). Besser machte es dann erneut Jovic. Nach einer Flanke von Filip Kostic schloss der Goalgetter druckvoll volley ab - 2:0 (73.).

Doch trotz zweier Gegentreffer steckten auch die Königsblauen nicht auf - Jewhen Konopljanka nagelte den Ball in der 78. Minute an der Latte und verpasste den Anschlusstreffer denkbar knapp. Die Eintracht reagierte prompt und erhöhte durch Haller im Gegenzug auf den 3:0-Endstand (80.). Für die Frankfurter endet mit Tabellenplatz vier und dem Sieg in der Europa League damit eine Woche nach Maß.

Weitere Informationen

Eintracht Frankfurt - Schalke 04 3:0 (0:0)

Frankfurt: Trapp - Abraham, Hasebe, Ndicka (87. Stendera) - da Costa, Fernandes, de Guzman, Kostic (90. Tawatha) - Rebic - Haller, Jovic (82. Gacinovic)        
  
Schalke:  Fährmann - Stambouli, Sané, Nastasic - Caligiuri, Bentaleb, Schöpf - Uth (54. Konopljanka), Serdar (65. McKennie) - Burgstaller, Embolo (83. Harit)  

Tore: 1:0 Jovic (61.), 2:0 Jovic (73.), 3:0 Haller (80.)                 
Gelbe Karten: -/ Sané, Bentaleb                                     

Schiedsrichter: Cortus (Röthenbach a. d. Pegnitz) 
Zuschauer: 50.700                

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