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Audioseite Wer steht auf der Eintracht-Shortlist?

Werden Markus Krösche und Roger Schmidt die neuen Führungspersonen bei der Eintracht?

Eintracht Frankfurt sucht für die kommende Saison nach neuen Gesichtern. Wer ersetzt Fredi Bobic und Adi Hütter? Es gibt vier Kandidaten für zwei freie Plätze. Mit diesen Namen beschäftigt sich der Club.

Die Personalplanungen bei der Frankfurter Eintracht schreiten offenbar voran - schließlich muss der Club gleich zwei wichtige Positionen neu besetzen. Denn mit Sportvorstand Fredi Bobic und Trainer Adi Hütter gehen die Architekten des momentanen Erfolgs. Die Suche nach ihren Nachfolgern geht jetzt aber in die finale Phase.

Krösche oder Rosen könnten auf Bobic folgen

Als Nachfolger von Bobic gibt es nach Informationen des hr-sports noch zwei aussichtsreiche Kandidaten: Markus Krösche und Alexander Rosen. Krösche hat seinen bis 2022 laufenden Vertrag bei Leipzig zum Saisonende aufgelöst und ist somit ab Juni frei. Der Sportdirektor fühlte sich bei den Sachsen zuletzt wohl nicht mehr richtig wertgeschätzt, die Zusammenarbeit mit Geschäftsführer Oliver Mintzlaff galt als schwierig.

Der Kontrakt von Rosen in Hoffenheim hingegen läuft noch bis 2023. Für den ehemaligen Profi, der einst selbst für die Eintracht spielte, müsste wohl eine Ablöse bezahlt werden. Rosen dementierte Anfang März zwar noch das Interesse der Eintracht. Die Vorzeichen haben sich inzwischen offenbar geändert.

Schmidt war schon 2014 eine Option bei der Eintracht

Unabhängig von der Suche nach einem neuen Sportvorstand wird bereits der Trainermarkt sondiert. Hier kristallisieren sich nach Informationen des hr-sport ebenfalls zwei Kandidaten heraus: Roger Schmidt und Erik ten Hag. Beide sind in den Niederlanden bei den Spitzenklubs PSV Eindhoven und Ajax Amsterdam tätig.

Schmidt war in der Bundesliga von 2014 bis März 2017 für Bayer Leverkusen tätig. Er galt damals auch als mögliche Option in Frankfurt, entschied sich aber für einen anderen Schritt. Finden beide Parteien sieben Jahre später zusammen? Allerdings soll auch Hertha BSC um den 54-Jährigen buhlen. Weil noch nicht klar ist, ob die Hertha auch in der kommenden Saison Erstligist ist, befindet sich die Eintracht wohl in der Pole-Position.

Ten Hag überzeugt bei Ajax Amsterdam

Ten Hag wird bereits seit vielen Jahren mit diversen Bundesligisten in Verbindung gebracht. Der Niederländer leistet sehr erfolgreiche Arbeit in Amsterdam, im Frühjahr 2019 verpasste er nur denkbar knapp den Sprung ins Champions League-Finale. Die Verträge von Schmidt und ten Hag laufen jeweils noch bis 2022. Ein Teil der Hütter-Ablöse, die 7,5 Millionen Euro beträgt, muss also in die Hand genommen und reinvestiert werden.